Raubüberfälle mit Schusswaffe in Hombruch trüben die positive Bilanz der Polizei

hzSchwere Raubüberfälle

In Hombruch wurden zwei Dortmunder in der Nacht auf den 28. Dezember 2019 mit einer Schusswaffe ausgeraubt. Dabei war die Zahl der Raubüberfälle hier in den vergangenen Jahren rückläufig.

von Marc Dominic Wernicke

Hombruch

, 01.01.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der Nacht zum 28. Dezember 2019 (Samstag) fanden in Hombruch zwei schwere Raubüberfälle statt. Eine Nachfrage bei der Polizei macht deutlich, dass dies für den Stadtbezirk außergewöhnlich ist.

„Im Vergleich zu anderen Stadtteilen ist die Belastung in Sachen Raub als sehr gering einzustufen“, erklärt der Polizeisprecher Gunnar Wortmann.

Raubüberfälle mit Schusswaffe in Hombruch trüben die positive Bilanz der Polizei

Der erste Raubüberfall in der Nacht zum 28. Dezember ereignete sich auf dem Parkplatz vor dem Baroper Bahnhof. © Marc D. Wernicke

2018 sei Hombruch in ganz Dortmund der Stadtteil mit den wenigsten Raubstraftaten auf Straßen, Wegen und Plätzen gewesen.

Eine Häufung von Überfällen an bestimmten Orten sei überdies nicht zu erkennen.

Die Zahl der Raubüberfälle sei in Hombruch über die letzten vier Jahre stets rückläufig gewesen. 2016 registrierte die Polizei hier noch acht Überfälle, 2017 waren es sechs und 2018 nur noch vier.

Von Januar bis November 2019 habe die Polizei in Hombruch drei Raubüberfälle erfasst und aufgeklärt.

Jüngste Überfälle trüben die Bilanz

Der erste Raub am 28. Dezember geschah gegen 3 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Baroper Bahnhof. Ein 28-Jähriger, der sich zunächst weigerte, sein Bargeld herauszugeben, wurde zu Boden gestoßen und mit einer Schusswaffe bedroht.

Raubüberfälle mit Schusswaffe in Hombruch trüben die positive Bilanz der Polizei

An der Ecke Baroper Bahnhofstraße/Am Hedreisch kam es in derselben Nacht zu einem zweiten Raubüberfall. © Marc D. Wernicke

Eine halbe Stunde später wurde ein 20-Jähriger an der Ecke Baroper Bahnhofstraße/Am Hedreisch ebenfalls mit einer Schusswaffe bedroht.

Ob es sich in beiden Fällen um denselben Täter handelt, ermittelt die Polizei. Zeugen können sich unter Tel. (0231) 132 74 41 melden.

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