Der geplante Rausschmiss von Ute Möller: Jetzt landet der Streit in der SPD-Chefetage

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An der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung nahm Ute Möller nicht teil. Ist der geplante Rausschmiss der SPD-Bezirksvertreterin aus der Fraktion schon erfolgt?

Lütgendortmund

, 14.11.2019, 21:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der November-Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Lütgendortmund blieb Ute Möllers Platz leer. Ist der geplante Rausschmiss der Bezirksvertreterin aus der SPD-Fraktion der Grund dafür?

Am 13. September beschloss die Fraktion nämlich, ihren Ausschluss prüfen zu lassen – weil ihr Verhalten in der Öffentlichkeit der SPD schade. Ute Möller hingegen meint, dass man sie loswerden wolle, weil sie gerne unbequeme Fragen stelle.

Ihre Abwesenheit habe mit dem angestrebten Ausschlussverfahren aber nichts zu tun, erklärt sie: „Ich bin im Umzugsstress und konnte deshalb nicht teilnehmen.“

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Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Nadja Lüders

Für den 9. Dezember ist ein Gespräch mit Ute Möller, der Landtagsabgeordneten Nadja Lüders, auch Vorsitzende der SPD im Unterbezirk Dortmund, Fraktionschef Norbert Schilff, Fraktionsgeschäftsführer Andrew Kunter, Andreas Lieven, SPD-Fraktionssprecher in der BV, und seiner Stellvertreterin Erika Wehde geplant.

Der geplante Rausschmiss von Ute Möller: Jetzt landet der Streit in der SPD-Chefetage

Dortmunds SPD-Fraktionschef Norbert Schilff möchte im Streitfall Ute Möller schlichten. © Archiv

Glücklich ist Ute Möller über die Konstellation nicht: „Warum nimmt Erika Wehde daran teil? Hier geht es eindeutig um Andreas Lieven und mich.“ Dazu Norbert Schilff: „Frau Möller kann natürlich auch eine Begleitperson mitbringen.“ Auch eine Formulierung in Schilffs Einladungsschreiben irritiert Möller. So soll es um die „Presseberichterstattung rund um ihre Person“ gehen. „Will man mir den Kontakt zur Presse verbieten?“

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„Nein“, sagt Schilff. Man wolle auf eine „Versachlichung der Situation“ hinwirken und auf „beide Seiten mäßigend einwirken.“

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