Auffälliger Anstieg der Corona-Fälle in Hörde: Das sagt die Stadt dazu

hzCorona-Zahlen

Die Nordstadt ist weiter der Corona-Hotspot in Dortmund. Doch in Hörde steigen die Zahlen besonders stark an. So schätzt das Gesundheitsamt die Lage ein.

Dortmund

, 18.08.2020, 16:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Beim Blick auf die Verteilung der Corona-Fälle auf die Dortmunder Stadtbezirke zeigt ein Teil Dortmunds auffällige Zahlen – und das ist nicht die Nordstadt.

Im Stadtbezirk Hörde gab es innerhalb eines Monats 42 Neuerkrankungen. In der absoluten Zahl der Ausbrüche seit Beginn der Pandemie (129) liegt Hörde auf Platz drei unter den zwölf Dortmunder Stadtbezirken.

In Hörde gab es familiäre Ausbrüche und positiv getestete Reiserückkehrer

Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamts, versuchte sich auf Nachfrage dieser Redaktion an einer Interpretation dieser Zahlen. „In Hörde fällt es auf, weil die Zahlen vorher absolut nicht so hoch waren“, sagte Renken.

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„Wir hatten in Hörde familiäre Ausbrüche und wir hatten Reiserückkehrer. Je kleiner die Zahlen sind, umso deutlicher prägt sich ein solches lokales Geschehen aus“, so der Amtsleiter.

Bedeutet: Sechs Fälle in einer Familie fallen in Hörde statistisch auf, in der Nordstadt nicht, weil es insgesamt mehr Fälle gab. Im Stadtbezirk Innenstadt-Nord gab es seit dem 15. Juli fast 90 neue Fälle.

Zum Stadtbezirk Hörde gehört das dicht bebaute Hörder Zentrum - aber auch kleinere Stadtteile

Zum Stadtbezirk Hörde gehört das Hörder Zentrum, in dem es auch einige Bereiche mit dichter Bebauung gibt, etwa die Siedlung Clarenberg. Teil des Stadtbezirks sind aber auch eher dörfliche und tendenziell wohlhabendere Ortsteile wie Höchsten sowie der Phoenix-See.

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Der Dortmunder Süden gehörte zu Beginn der Pandemie wegen einer hohen Zahl an Rückkehrern aus dem Ski-Urlaub zu den auffälligen Bereichen.

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