Rührende Reaktionen auf Café Blickpunkt-Aus: Gäste wollen helfen

Café Blickpunkt

Joanna Smolka und Kai Schmitt haben nicht freiwillig aufgegeben. Das Coronavirus und seine wirtschaftlichen Folgen zwangen sie zur Schließung des Café Blickpunkt. Jetzt reagieren die Gäste.

Lütgendortmund

, 13.05.2020, 13:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach über 30 Jahren steht das Café Blickpunkt wegen des Coronavirus vor dem Aus.

Nach über 30 Jahren steht das Café Blickpunkt wegen des Coronavirus vor dem Aus. © Archiv

Das Café Blickpunkt muss schließen. Diese Nachricht hat in Lütgendortmund eingeschlagen wie eine Bombe. Das Café ist seit mehr als 30 Jahren ein beliebter Treffpunkt im Ortskern. Doch die neuen Pächter, Joanna Smolka und Kai Schmitt, waren noch nicht lange genug im Geschäft, um die Corona-Krise mit Rücklagen zu überstehen.

Investitionen und laufende Kosten bei fehlenden Einnahmen ab Mitte März haben ihnen das Genick gebrochen. Auch die Soforthilfe und eine Pachthalbierung konnten ihnen nicht helfen.

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„Niemand ist trauriger als wir“, sagte Kai Schmitt kurz nach Bekanntwerden der Schließung. „Es müsste ein Wunder geschehen, es müsste großzügige Spender geben.“ Die ehemaligen Gäste, die wegen der Lockerungen an ein baldiges Frühstück im Café geglaubt hatten, hoffen mit den Pächtern.

„Das ist ein herber Verlust“

„Das ist furchtbar“; „So schade“ – die Reaktionen auf Facebook häufen sich. „Ich bin unendlich traurig um das Café“, schreibt eine ehemalige Mitarbeiterin. „Für mich war es auch nach der Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses ein zweites Zuhause.“

Sie sei überzeugt davon, dass die Corona-Krise zu einem späteren Zeitpunkt mit mehr Rücklagen ihr „Chefduo mit super viel Energie“ nicht so hart getroffen hätte. Einige Kommentatoren regen nun Spenden- und Unterschriften-Sammlungen an – sie wollen ihr Café Blickpunkt unterstützen.

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