Dortmunder fährt bei Rennen auf der A2 seine Corvette zu Schrott

Unfall

Auf der A2 bei Hamm ist es zu einem schweren Unfall gekommen – dem wohl ein Rennen vorausging. Dabei schrottete ein Dortmunder seinen Sportwagen. Der vermeintliche Renn-Rivale ist flüchtig.

Dortmund

08.04.2020, 20:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Einem schweren Unfall am Dienstag (7.4.) auf der A2 zwischen Hamm und Hamm-Uentrop ist laut Dortmunder Polizei vermutlich ein Rennen zweier Sportwagen bei sehr hohem Tempo vorausgegangen, wie es in einer Pressemitteilung am Mittwoch (8.4.) heißt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein Dortmunder in einer langgezogenen Rechtskurve in Richtung Hannover wohl mit seinem Chevrolet Corvette gegen einen Kleintransporter aus Warendorf geprallt. Der Transporter sei über die Fahrbahn, gegen einen Lkw und anschließend auf einen Grünstreifen geschlittert, wo er sich überschlug.

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Der Fahrer des Transporters wurde laut Polizei leicht verletzt. Auch der 33-jährige Dortmunder schleuderte mit seiner Corvette über die Fahrbahn und berührte den Lkw. Sein Sportwagen wurde rundum stark beschädigt, teilt die Polizei mit. Während der Dortmunder sich leicht verletzte, blieb der Lkw-Fahrer unverletzt.

Sportwagen lieferten sich wohl Rennen

Laut mehrerer Zeugenaussagen sei der Chevrolet-Fahrer und der Fahrer eines Audi RS6 dicht an dicht bei hohem Tempo über die Autobahn gefahren – sie hätten sich demnach wohl ein Rennen geliefert. Der flüchtige Audi-Fahrer hatte laut Polizei vermutlich auch ein Dortmunder Kennzeichen.

Die Polizei bittet Zeugen darum, Hinweise zum Fahrer des Audis an die Autobahnpolizei in Kamen unter Tel. (0231)132 4521 zu richten. Die A2 musste bis etwa 13 Uhr gesperrt werden.

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