Renovierung läuft: Bezirksverwaltungsstelle soll bald wieder öffnen

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Die monatelange Renovierung der Hombrucher Bezirksverwaltungsstelle ist demnächst abgeschlossen. Schon bald können Dortmunder wieder das Bürgerbüro nutzen.

Hombruch

, 09.10.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon vor den Sommerferien sind die Handwerker in die Bezirksverwaltungsstelle in Hombruch eingezogen, um hier in dem Gebäude aus den 1970er Jahren einmal gründlich aufzuräumen.

Seitdem werden Wände gestrichen, Teppiche und PVC-Böden aufgenommen und neue verlegt und Strippen durch Decken und Wände gezogen - vom Keller bis unters Dach, Schallschutz installiert und neue Büromöbel hineingetragen. Vor allem die Elektrik musste auf den neuesten Stand gebracht werden.

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Vieles davon ist in den ersten Wochen und Monaten bei laufendem Betrieb geschehen. Die Renovierung des Bürgerbüros allerdings sei so nicht zu machen gewesen, berichtet Bezirksverwaltungstellenleiterin Silvia Hollmann-Schiek. Und so ist das Bürgerbüro mit Einwohnermeldeamt und dem Kraftfahrzeugbereich bis zum 16. Oktober (Freitag) geschlossen.

Keine Besucher, dafür jede Menge Leitungen und Kabel auf den Fluren: Die Modernisierung der Bezirksverwaltungsstelle läuft seit Monaten.

Keine Besucher, dafür jede Menge Leitungen und Kabel auf den Fluren: Die Modernisierung der Bezirksverwaltungsstelle läuft seit Monaten. © Britta Linnhoff

Aber es geht voran, inzwischen ist der Raum der Bürgerdienste kaum mehr wiederzuerkennen. Der Teppich liegt, die neuen Büromöbel stehen, der Schallschutz in dem Raum für zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (samt Auszubildenden) ist fertig. Jetzt muss noch die gesamte Computertechnik rüber. Bezirksverwaltungsstellenleiterin Hollmann-Schiek und Katja Rensinghoff, Teamleiterin der Bürgerdienste, ist die Vorfreude auf die neuen Arbeitsbedingungen anzumerken. Auch wenn derzeit außer den Arbeiterinnen hier noch niemand spricht: Das, was der Schallschutz leistet, ist schon jetzt hörbar, oder eben nicht: Erhebt man die Stimme im Nachbarzimmer, klingt das deutlich anders.

Bezirksverwaltungsstellenleiterin Silvia Hollmann Schiek im ebenfalls modernisierten Sitzungssaal der Bezirksvertretung. Hier liegen nun auch Anschlüsse im Boden. Ladekabel für Laptops müssen also demnächst nicht mehr quer über den Boden verlegt werden, weil es bisher Steckdosen nur vereinzelt an den Wänden gab.

Bezirksverwaltungsstellenleiterin Silvia Hollmann Schiek im ebenfalls modernisierten Sitzungssaal der Bezirksvertretung. Hier liegen nun auch Anschlüsse im Boden. Ladekabel für Laptops müssen also demnächst nicht mehr quer über den Boden verlegt werden, weil es bisher Steckdosen nur vereinzelt an den Wänden gab. © Britta Linnhoff

Zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten hier in dem Großraumbüro, kümmern sich um die Papiere der rund 60.000 Einwohner des Stadtbezirks. Freuen dürfen sich die Mitarbeiter außerdem auf völlig neue Büromöbel.

Papiere können im ersten Stock abgeholt werden

Wer hier vor Wochen Papiere beantragt hat, kann sie, sollten sie fertig sein, trotz der derzeitigen Schließung aber abholen: in Raum 6 im ersten Obergeschoss. Der Eingang liegt in der Domänenstraße.

Bereits beantragte Ausweisdokumente können abgeholt werden, auch wenn die Bürgerdienste derzeit geschlossen sind. Der Eingang liegt in der Domänenstraße.

Bereits beantragte Ausweisdokumente können abgeholt werden, auch wenn die Bürgerdienste derzeit geschlossen sind. Der Eingang liegt in der Domänenstraße. © Britta Linnhoff

Am 19. Oktober (Montag) - so hofft man - sollen hier wieder die ersten Kunden stehen. Fertig wird man mit der Baustelle in dem Gebäude, das der Sparkasse gehört, aber noch nicht sein: Es werde weitergehen, so wie auch vor der Schließung der Bürgerdienste schon gearbeitet worden sei, so Hollmann-Schiek.

Lagerraum statt Trauzimmer: Heiraten kann man in der Hombrucher Bezirksverwaltungsstelle derzeit nicht.

Lagerraum statt Trauzimmer: Heiraten kann man in der Hombrucher Bezirksverwaltungsstelle derzeit nicht. © Britta Linnhoff

Dann halt während des laufenden Betriebs. Die Bezirksverwaltungsstellenleiterin hofft, dass man Ende des Jahres durch sein wird - und ist guter Dinge: Die Zusammenarbeit aller Beteiligten klappe wunderbar.

Heiraten kann man in der Hombrucher Bezirksverwaltungsstelle übrigens derzeit nicht: Das Trauzimmer ist derzeit ein Lagerraum für Computer - und das wird wohl auch noch ein bisschen so bleiben.

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