Corona-Krise ist für das Freibad im Revierpark eine Katastrophe

Freibadsaison

Die Freibadsaison könnte längst eingeläutet werden, doch die Bäder bleiben wegen der Corona-Krise leer. Eine Katastrophe für das Bad in Wischlingen. Es gibt aber nicht nur Nachteile.

Wischlingen

, 23.04.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Noch ist das Becken des Freibades im Revierpark Wischlingen leer.

Noch ist das Becken des Freibades im Revierpark Wischlingen leer. © Holger Bergmann

Das Freibad im Revierpark Wischlingen ist schon längst für die Saison bereit. Doch es darf, wie alle anderen Freibäder auch, wegen der Corona-Krise nicht öffnen. Was für das Solebad noch recht unproblematisch ist, da es ohnehin wegen Umbauarbeiten geschlossen worden wäre, ist für das Freibad eine Katastrophe.

Die Mitarbeiter, die den Badbetrieb am Laufen halten, sind in Kurzarbeit und deshalb nicht täglich im Einsatz. Betriebsleiter Carsten Grimpe hält die Stellung. Die Einnahmen fehlen. Liegen geblieben sei allerdings trotz Corona nichts.

„Das Freibad war schon vor der Krise bereit für die Saison“, erklärt Grimpe. „Es fehlt nur noch die neue Rutsche.“ Einen kleinen Vorteil hat das Virus allerdings – zumindest für die Handwerker, die sich um Renovierungsarbeiten kümmern.

Handwerker können tagsüber arbeiten

Mit den normalen Vorbereitungen für die Freibadsaison sei es nämlich nicht getan. Auch Reparaturarbeiten und der Aufbau der neuen Rutsche stehen an. „Im laufenden Betrieb wäre das nachts gemacht worden“, sagt Carsten Grimpe.

Jetzt können die Handwerker jedoch tagsüber arbeiten. Zudem können mehr Arbeiten zeitnah erledigt werden als normalerweise. So können beispielsweise die Fugenarbeiten im Außenbecken schon jetzt erledigt werden. „Und falls die Politik doch noch eine Öffnung erlaubt, wären wir vorbereitet.“

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