Rheinischer Esel: So teuer waren die Sanierungen

hzRad- und Fußweg

Die Asphaltierung des Rad- und Fußweges Rheinischer Esel im Dortmunder Süden ist umstritten. Nun gibt es in einem entscheidenden Punkt etwas mehr Klarheit.

Löttringhausen, Großholthausen

, 29.11.2019, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Rheinische Esel wird asphaltiert. Die Verantwortlichen der Stadt dürften damit zufrieden sein, insbesondere weil sie die hohen Instandhaltungs- und Sanierungskosten des Rheinischen Esels als Hauptargument gegenüber der Bezirksregierung angeführt hatten.

Für die Jahre 2014 und 2015 summierten sich die Unterhaltungs- und Sanierungskosten auf rund 40.000 Euro, teilt die Pressestelle der Stadt nun auf Anfrage mit.

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„Insbesondere fand eine Grundsanierung der Dolomitsandoberfläche statt. Nach einer solchen ‚Grundinstandsetzung‘ (wie 2014/2015) einer wassergebundenen Decke (Dolomitsand) entstehen in den ersten Folgejahren weniger Unterhaltungskosten“, heißt es.

Sanierungskosten würden wieder steigen

So erkläre sich, dass in den Jahren von 2016 bis heute lediglich Unterhaltungs- und Sanierungskosten in Höhe von 14.400 Euro für den Rheinischen Esel erforderlich wurden.

Gegenüber 0 Euro, die im selben Zeitraum bei einer Asphaltdecke angefallen wären, sei dies immer noch ein deutlicher Kostenunterschied. Außerdem würden die Unterhaltungskosten für die wassergebundene Decke in den nächsten Jahren entsprechend steigen – „bis hin zur einer erneut erforderlichen Grundsanierung“, betont Sylvia Uehlendahl, Leiterin des Tiefbauamtes.

Die Asphaltierung des Rheinischen Esels wird voraussichtlich 400.000 Euro kosten und spätestens im vierten Quartal 2020 beginnen.

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