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Rombergpark: Bau-Projekt in der Warteschleife

Fragen und Antworten

Die Baupläne im nördlichen Bereich des Rombergparks sollten eigentlich bis Ende des Jahres die politischen Gremien passiert haben. Das Projekt "Romberg-Höfe" hängt aber in der Warteschleife. Wir erklären die Hintergründe.

BRÜNNINGHAUSEN

, 20.01.2016 / Lesedauer: 2 min
Rombergpark: Bau-Projekt in der Warteschleife

Veröffentlicht wurde bisher nur ein Vorentwurf zur gastronomischen Nutzung des großen Stallgebäudes vom alten Gutshof Brünninghausen. Es gibt aber neue Pläne.

Der Botanische Garten Rombergpark soll sein Gesicht verändern. Seit inzwischen 16 Jahren ist von immer neuen Bauplänen die Rede für den nördlichen Teil des Rombergparks. Gemeint ist eine 20.000 Quadratmeter große Fläche. Früher befanden sich auf dem Areal zwischen Torhaus Rombergpark und dem alten, inzwischen fast verfallenen Gut Brünninghausen, ein großes Hotel und die Wirtschaftsschulen für Hotellerie und Gastronomie (Wihoga).

2008 wurden die alten Gebäude abgerissen. Die Wihoga bekam einen großzügigen Neubau gegenüber dem Botanischen Garten. Die neuesten Pläne für gastronomische Ansiedlungen im Bereich des früheren Gutshofes hängen bei der Stadt in der Warteschleife.

Was ist dort geplant?

Ein neues Hotel mit 70 bis 80 Zimmern zur Langzeit-Anmietung. Gemeint ist ein so genanntes Boarding-House. Außerdem soll es ein Restaurant geben und eine Brauerei. In weiteren Bauabschnitten sollen später dann noch Neubauten entstehen für Firmen, Institute, also für  eine nicht gastronomische Nutzung.

Wer plant dort?

Vor mehr als zwei Jahren fanden sich vier investitionswillige Dortmunder zusammen, um das Projekt „Romberg-Höfe“ gemeinsam zu stemmen. Das sind Architekt Hans-Leo Drewes vom Planungsbüro „Bauart“ am Rombergpark, Diplom-Geologe Dr. Manfred Kühne, Projekt-Entwickler Carsten Böker und Kaufmann Detlef Lotte.

Warum geht das Projekt nicht voran?

Vor fast einem Jahr legte Architekt Drewes erste Vorentwürfe vor, die inzwischen konkretisiert wurden. Die neuesten Pläne liegen zur Prüfung und Abstimmung mit dem Architekten im Rathaus vor. Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Planungsdezernent Ludger Wilde wollen möglichst viel von der historischen Bausubstanz des alten Gutshofes erhalten wissen, während sich für die Investoren die Frage nach wirtschaftlicher Machbarkeit stellt.

Wann rücken die Bagger an auf dem Gelände?

Das steht noch in den Sternen. Vor einem Jahr war die Rede davon, dass man hoffe, 2018 das erste Bier im neuen Restaurant im Rombergpark trinken zu können. Noch aber ist das Projekt in der Warteschleife. Wie lange es sich verzögert, hängt von den nächsten Entscheidungen im Rathaus ab.

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