Historische Brücke am Torhaus im Rombergpark wird abgerissen

hzBotanischer Garten Rombergpark

Die Holzbrücke zum Torhaus am Eingang des Rombergparks ist marode. Sie wird abgerissen und neu aufgebaut. Optisch soll sich die neue Konstruktion dem denkmalgeschützten Gebäude anpassen.

Brünninghausen

, 09.07.2020, 05:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Weg ins historische Torhaus Rombergpark führt über eine alte Holzbrücke – und diese muss dringend erneuert werden. Das bestehende Brückenbauwerk über die Schondelle ist bereits 40 Jahre alt und hat damit das Lebensalter für Holzbrücken längst erreicht.

Das Tragwerk musste bereits 2016 verstärkt werden, um eine gefahrlose Nutzung sicherzustellen. „Der Neubau der Brücke ist nun unumgänglich, um die Erreichbarkeit des Torhauses aufrechtzuerhalten“, sagt Sylvia Uehlendahl, Leiterin des Tiefbauamtes.

Gut zu erkennen ist, dass die Bretter der Holzbrücke in die Jahre gekommen sind.

Gut zu erkennen ist, dass die Bretter der Holzbrücke in die Jahre gekommen sind. © Jörg Bauerfeld

In dem rund 100 Quadratmeter großen Saal, zu dem sich eine schmale Wendeltreppe hochschraubt, finden regelmäßig Ausstellungen statt.

Zeitgenössische heimische Künstler der beiden Dortmunder Künstlerverbände, „Dortmunder Gruppe“ und „Westfälischer Künstlerbund“, sowie der ortsansässigen Berufsverbände der bildenden Künstler zeigen dort unter anderem ihre Werke.

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Bauherr der Brücke sind die Sport- und Freizeitbetriebe, während Planung und spätere Instandhaltung beim Tiefbauamt liegen. Die Bauarbeiten mit Vorbereitungen und dem Abriss der bestehenden Holzbrücke sind am 6. Juli (Montag) gestartet.

Seitdem sei der Zugang zu den Kunstausstellungen im Torhaus über die Rückseite des Gebäudes möglich, teilt die Stadt mit.

Ausstellungen im Torhaus sind während der Bauphase über die Rückseite zu erreichen.

Ausstellungen im Torhaus sind während der Bauphase über die Rückseite zu erreichen. © Nils Foltynowicz (Archiv)

Die neue Brücke wird aus einer beschichteten Stahlkonstruktion mit Holzbohlenbelag bestehen. Auch die Geländer werden aus Holz gefertigt, um sich dem denkmalgeschützten Ensemble anzupassen. Die Ausführung bietet zusätzlich einen guten Widerstand der Tragkonstruktion gegen das dauerfeuchte Milieu, das die Brücke umgibt.

Im Zuge der Arbeiten erhält das Torhaus eine neue Stromversorgung. Zusätzlich werden der gesamte Eingangsbereich vor der Brücke neu gepflastert, die historische Zaun-und Toranlage restauriert und der Wurzelbereich des alten Bergahorns belüftet und bepflanzt. Das soll seine Vitalität in der Zukunft verbessern.

Die Kosten liegen bei rund 60.000 Euro. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im September 2020 abgeschlossen sein, teilt die Stadt mit.

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Der Botanische Garten Rombergpark, das Tiefbauamt und die ausführenden Baufirmen bitten um Verständnis für die nicht vermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Das Kulturbüro hofft, dass trotz der Einschränkung weiterhin zahlreiche Gäste die Kunstausstellungen im Torhaus besuchen.

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