Ein US-Soldat ist am 13. April 1945 an der Bäumerstraße in der südlichen Innenstadt unterwegs.
Ein US-Soldat ist am 13. April 1945 an der Bäumerstraße in der südlichen Innenstadt unterwegs. In der Zeit der Militärregierung galt in den ersten Monaten nach Kriegsende 1945 eine strenge nächtliche Ausgangssperre in Dortmund. © Stadtarchiv
Dortmund historisch

Rückblick: 1945 galten bei Ausgangssperre in Dortmund strenge Regeln

Die mit dem Infektionsschutz-Gesetz verhängten Ausgangsbeschränkungen sind ein historischer Einschnitt. Zuletzt gab es länger verhängte Sperrzeiten in Dortmund unmittelbar nach dem Krieg 1945.

Es war eine Stadt im Chaos, die die alliierten Truppen 1945 übernahmen. Die Dortmunder Innenstadt war zu mehr als 90 Prozent zerstört, die Versorgungslage der verbliebenen Bevölkerung war miserabel, es kam immer wieder zu Plünderungen.

Diskussion um „Ausgangszeit“

Strenge Strafen bei Missachtung der Regel

Über den Autor
Redakteur
Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
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