Nach Wasserschaden steht Rückumzug der Kinder in die Awo-Kita Langschedestraße bevor

hzAwo-Kita in Wickede

Der Schock über den Wasserschaden in der Awo-Kita Langschedestraße saß tief. Doch nun kommt Entwarnung. Bald sind die Kinder wieder in ihrer gewohnten Umgebung.

Wickede

, 03.06.2019, 17:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gute Nachrichten für Kinder, Erzieher und Eltern der Awo-Kindertagesstätte an der Langschedestraße in Wickede. Die Renovierungsarbeiten an dem Gebäude, das wegen eines großen Wasserschadens geschlossen werden musste, sind früher behoben, als gedacht. Wie Jörg Loose, Awo-Bereichsleiter Kinder, Jugend, Familie, auf Anfrage mitteilt, findet der Rückumzug in der Woche vom 17. bis 21. Juni statt, sodass die Kinder in der Folgewoche wieder ihre gewohnten Räume nutzen können. Besonders für die Kinder, die im Sommer in die Schule kommen, sei das doch schön, so Loose: Nun können sie wenigstens noch für ein paar Wochen in ihrer gewohnten Umgebung zubringen. Dazu gehören auch die frisch hergerichteten Außenanlagen mit vielen Spielgeräten.

Ein komplizierter Wasserschaden

Der Wasserschaden war etwas komplizierter: Für den Bau der Kita, die im Mai 2018 eingeweiht worden war, wurde zunächst eine Betonplatte im Boden verankert. Darauf schichteten die Bauherren Dämmmaterial und erst darauf den eigentlichen Kindergarten.

Nach Wasserschaden steht Rückumzug der Kinder in die Awo-Kita Langschedestraße bevor

In diesen Containern sind die 75 Kinder der Awo-Kita Langschedestraße derzeit untergebracht. © Andreas Schröter

Und weil ein wasserführendes Rohr in einem der Badezimmer - und zwar hinter einer gefliesten Wand - undicht war, tröpfelte es wohl ganz leicht aber stetig ins Dämmmaterial. Dieser Prozess dauerte so lange, bis das gesamte Material vollgesogen war und das Wasser nach oben stieg. Erst da bemerkten die Betreiber den Schaden, der erst nach längerer Untersuchung genauer lokalisiert werden konnte.

Rigips-Wände und Fliesen mussten komplett erneuert werden. Außerdem wurden im Estrich Bohrungen vorgenommen, um das Material mit Spezialgeräten besser trocknen zu können. Sämtliche Feuchtigkeitsschäden seien inzwischen beseitigt. Zwar stehe die offizielle Abnahme noch aus, aber das sei nur noch eine Formsache. Loose bedankt sich bei den ausführenden Firmen für die zügige Arbeit und bei Eltern, Kindern und Erziehern für ihr Verständnis und ihre Geduld.

Container werden wohl abgebaut

Die Kinder sind seit Anfang März in Containern untergebracht, die hinter der Steinbrink-Grundschule stehen. Luftlinie ist das vielleicht 100 Meter von dem eigentlichen Kita-Standort entfernt, sodass sie weiterhin zumindest weitläufig in ihrer gewohnten Umgebung blieben. Was nun mit den Containern geschieht, konnte Jörg Loose im Gespräch mit unserer Redaktion nicht sagen. Sie werden wohl abgebaut. Auch hinsichtlich der Schadenshöhe im eigentlichen Kindergarten-Neubau konnte Jörg Loose keine Angaben machen: ein Fall für die Versicherungen.

Lesen Sie jetzt