Sanierung der Rüschebrinkstraße beginnt – Stadt schweigt zur Finanzierungsfrage

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Die Frage der finanziellen Beteiligung der Eigentümer an der Erneuerung der Rüschebrinkstraße ist weiter nicht öffentlich beantwortet. Trotzdem beginnen am 24. Februar die Bauarbeiten.

Wambel

, 20.02.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Um die Kosten der Erneuerung der Rüschebrinkstraße zwischen Brackeler Hellweg und Hannöverscher Straße in Höhe von 1,29 Millionen Euro zu stemmen, sollen die dortigen Hauseigentümer zur Kasse gebeten werden. Seit der Bürgerversammlung am 10. Februar steht für die betroffenen Bürger eine Summe von rund 252.000 Euro im Raum - das ergibt etwa 10.000 Euro pro Eigentümer.

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Trotz wiederholter Anfrage seitens der Redaktion kann die Stadt Dortmund keine zufriedenstellende Antwort auf die Frage geben, wie sich die Situation für die verärgerten Eigentümer nun lösen lässt. „Es wird jetzt ein Verfahrensvorschlag entwickelt und danach werden zunächst die Eigentümer informiert“, erklärte ein Sprecher der Stadt lediglich. Die Rüschebrinkstraße sei zuvor am Dienstag (18. Februar) Thema im Verwaltungsvorstand gewesen.

Stadt Dortmund hängt Info-Zettel für die Anwohner aus

Trotz offener Fragen stehen die Bauarbeiten zur Erneuerung der Rüschebrinkstraße kurz bevor. Die Anwohner wurden via Aushang über die anstehenden Arbeiten informiert. Demnach wird die Baustelle am Montag, 24. Februar eingerichtet, zwei Tage später starten dann die ersten Fräsarbeiten.

Via Aushang informiert die Stadt Dortmund über die anstehenden Bauarbeiten in der Rüschebrinkstraße.

Via Aushang informiert die Stadt Dortmund über die anstehenden Bauarbeiten in der Rüschebrinkstraße. © Julian Reimann

„Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Juni 2020 angeschlossen sein“, heißt es weiter. Die Stadt Dortmund geht von insgesamt 16 bis 20 Wochen Bauzeit aus, die sich auf vier Bauabschnitte verteilen.

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