SBB will Tankstelle verlegen

OVG-Münster

25.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Der Tankstellen-Streit an der B 1 wird die Gerichte voraussichtlich noch viele Jahre beschäftigen. Nachdem die SBB Dortmund GmbH ihre Klage gegen das NRW-Verkehrsministerium vor dem Oberverwaltungsgericht Münster am Freitag zurückgezogen hat, liegt die Entschädigungsfrage nun in der Hand «normaler» Zivilgerichte. Das Ziel der Tankstellen-Betreiber ist klar formuliert: Sie wollen nicht finanziell entschädigt werden, sondern hoffen in erster Linie auf ein Ersatzgrundstück. Mit der Klage vor dem Oberverwaltungsgericht hatten sie das Ministerium in Zugzwang bringen wollen. Das Hauptaugenmerk liegt zurzeit auf dem Parkplatz «Somborn» kurz hinter der Stadtgrenze zu Bochum. Die ersten Gespräche haben angeblich auch schon stattgefunden. Doch selbst wenn alle formalen Hürden genommen sind, ist nicht klar, ob die SBB auch die Tankstellen-Konzession erhält. Das liegt in der Hand des Bundes. Die Hoffnung, dass das NRW-Ministerium in diesem Punkt Hilfestellung gibt, hat sich zerschlagen. Den Weiterbetrieb der Aral-Tankstelle unmittelbar östlich hinter der Schnettkerbrücke schließt die SBB aus. jh

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