Dortmunder Schachtage

Schachfestival in den Westfalenhallen: Denksportler im Dauereinsatz

Die 49. Auflage der Internationalen Dortmunder Schachtage hat in diesem Jahr viele Teilnehmer in die Westfalenhallen gelockt. Neben klassischem Schach wurde auch eine besondere Variante gespielt.
Insgesamt traten 451 Teilnehmer bei den Dortmunder Schachtagen an.
Insgesamt traten 451 Teilnehmer bei den Dortmunder Schachtagen an. © Sparkassen Chess Trophy

Neun Tage lang drehte sich in den Westfalenhallen Dortmund alles ums Thema Schach. Vom 16. bis 24. Juli haben im Goldsaal des Kongresszentrums die 49. Internationalen Dortmunder Schachtage stattgefunden. Insgesamt traten 451 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 24 Nationen in unterschiedlichsten Turnieren gegeneinander an.

Nachdem das Schach-Event im vergangenen Jahr coronabedingt ohne Zuschauer stattfinden musste, war die Veranstaltung in diesem Jahr wieder öffentlich. Der jüngste Teilnehmer im offenen Turnier der Veranstalter „Initiative Pro Schach e.V.“ war gerade einmal vier Jahre alt.

Neue Schachvariante

Auf der Bühne saßen täglich zehn internationale Schachstars, die um die „Sparkassen Chess Trophy 2022“ spielten.

Neben den sechs Turnieren vor Ort wurde nach dem Erfolg im vergangenen Jahr auch wieder ein Online-Turnier angeboten – in einer neuen Schachvariante. In der Spielvariante „No Castling Chess“ spielen die Spieler zwar nach den bekannten Regeln, nur fehlt ihnen die Option der Rochade (ein Doppelzug bei dem König und Turm derselben Farbe bewegt werden). Dadurch soll das Spiel noch dynamischer werden.

Für den 50. Geburtstag im nächsten Jahr will das Veranstaltungsteam einige Besonderheiten entwickeln, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter. Damit wollen sie den Teilnehmerrekord aus dem Jahr 1992 knacken.

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