Scharnhorster fragt: „Warum wird der Bauzaun nicht weggeräumt?“

hzKirchderner Graben

Seit September 2019 setzt sich der Scharnhorster Udo Held dafür ein, dass der Bauzaun ganz in der Nähe seines Hauses abgeräumt wird. Der Lippeverband nennt nun Gründe dafür.

Scharnhorst

, 15.06.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Udo Held (80) ärgert sich über den Lippeverband: Obwohl die Renaturierungs-Arbeiten am Kirchderner Graben im Bereich Sülbeck-/Königshüttestraße längst abgeschlossen seien, steht an einer kleinen Grünanlage dort immer noch ein Bauzaun, und das Gras werde nicht gemäht. Seit September 2019 bemühe er sich um eine Verbesserung des Zustands, so Held.

„Ein wichtiges Naherholungsgebiet“

„Für meine Frau und mich ist das ein wichtiges Naherholungsgebiet, das wir jeden Tag nutzen“, sagt Held. „Warum wird nicht endlich der Bauzaun entfernt und das Unkraut gemäht?“

Anne-Kathrin Lappe vom Lippeverband sagt dazu nun: „Es stimmt, dass die Arbeiten am Kirchderner Graben selbst in diesem Bereich abgeschlossen sind, aber wir möchten noch einen Rad- und Fußweg anlegen. Und so lange das noch nicht geschehen ist, bleibt der Zaun stehen.“ Sie rechne damit, dass die Arbeiten bis Ende Juli abgeschlossen seien.

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Ob das hoch stehende Gras und die anderen Kräuter danach geschnitten werden, sei noch nicht klar. Man wolle im Sinne der Biodiversität auch Lebensräume und Nahrungsquellen zum Beispiel für Bienen und Insekten schaffen.

An einem anderen Teil des Kirchderner Grabens müssen noch zwei Durchlässe überarbeitet werden - dann ist die Renaturierung abgeschlossen.

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