Schienenersatzverkehr: Darum müssen sich U47-Fahrgäste weiter ärgern

Schienenersatzverkehr

Eigentlich sollten die Arbeiten an der Strecke der Stadtbahnlinie U47 bereits am Montag abgeschlossen sein. Ein Ende ist aber erst am Freitag in Sicht. Das ist der Grund.

Huckarde, Westerfilde

, 11.09.2019, 14:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schienenersatzverkehr: Darum müssen sich U47-Fahrgäste weiter ärgern

Ursprünglich sollte die U47 schon am Montagmorgen wieder ihren normalen Linienweg befahren. © Uwe von Schirp

Erst Montag, dann Donnerstag, dann Samstag – das Ende der Gleisbauarbeiten an der Stadtbahnlinie U47 hat sich immer weiter nach hinten verschoben. Und damit auch das Ende des Schienenersatzverkehres.

Einige Fahrgäste wurden am Montagmorgen von der Verlängerung der Bauarbeiten im Bereich des Tunnels OWIIIa/Insterburger Straße überrascht – und waren entsprechend verärgert.

Grund für den Aufschub war eine geringfügige Normabweichung bei den Spurweiten. Die war beim Austausch von rund 180 Metern Schienen aufgefallen. „Der Abstand zwischen den Schienen weicht wenige Millimeter von der vorgeschriebenen Norm ab“, heißt es in einer Pressemitteilung der DSW21.

Es wurden falsche Teile verbaut

Es seien bei der Schienenbefestigung nicht normgerechte Bauteile verwendet worden, so DSW21-Betriebsleiter und Leiter der Technik, Ralf Habbes. „Wir haben heute in puncto Toleranzen noch höhere Standards als vor 15 oder 20 Jahren. Daher sorgen wir nun dafür, dass alles hundertprozentig der Norm entspricht“, sagt Habbes. Ein Sicherheitsrisiko für Fahrgäste habe zu keiner Zeit bestanden.

Dass sich das Ende der Arbeiten von Donnerstag auf Freitag verschoben habe, sei der Ersteinschätzung geschuldet. Ab Samstag (14.9.) fährt die U47 wieder wie gewohnt.

Lesen Sie jetzt