„Schlag den Raab“-Sieger: Dortmunder Arzt legt sich auf Pro7 wieder mit Promis an

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2007 hat Orthopäde Dr. Peter Dietrich in der TV-Show „Schlag den Raab“ eine Million Euro gewonnen. Jetzt misst er sich erneut mit Promis – gemeinsam mit Sohn Lasse.

Dortmund

, 21.08.2019, 04:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

Er hat es wieder getan: Dr. Peter Dietrich, Orthopäde mit Praxis in der Wittenkindstraße in Dortmund, ist erneut im Fernsehen zu sehen. 2007 bezwang er in der damaligen Pro7-Show bereits TV-Ikone Stefan Raab bei der Gameshow „Schlag den Raab“ und gewann eine Million Euro.

Im April dieses Jahres ist er dann bei der ARD aufgetreten. Hier holte er den zweiten Platz bei der von Jörg Pilawa moderierten Quiz-Sendung „Ich weiß alles“.

Jetzt kommt die erneute Rückkehr zu Pro7 – diesmal mit Unterstützung. Gemeinsam mit Sohn Lasse (19) tritt der 51-Jährige bei einer neuen Gameshow an.

„Schlag den Raab“-Sieger: Dortmunder Arzt legt sich auf Pro7 wieder mit Promis an

2007 gewann Peter Dietrich (r.) bereits eine Million in der Show „Schlag den Raab“. Er sei danach hier und da schon auf der Straße erkannt worden, sagt er. © picture-alliance/ obs

Die Show heißt „Renn zur Million... wenn du kannst“ und wird in mehreren Folgen ab 10. September, 20.15 Uhr ausgestrahlt. Den genauen Ausstrahlungstermin „ihrer“ Folge kennen die Dietrichs beim Gespräch Mitte August noch nicht.

Rebecca Mir und Daniel Aminati sind die Moderatoren der Show. Elmar Paulke ist der Kommentator. Das Konzept basiert auf einem amerikanischen Vorbild: Kandidaten treten mit zwei Minuten Vorsprung in einem Hindernis-Parcours gegen einen Profisportler an.

Als Preisgeld ist bis zu eine Million Euro drin. Nach jeder genommenen Hürde kann aber auch abgebrochen und ein kleineres Preisgeld eingesackt werden.

„Schlag den Raab“-Sieger: Dortmunder Arzt legt sich auf Pro7 wieder mit Promis an

Lasse Dietrich (im Bild) und sein Vater mussten einige Hindernisse überwinden. © ProSieben/Essink/Weber (Montage)

Viel Rennen, viel Klettern, möglichst nicht vom Profi gefangen werden. Die Kulisse: die Hattinger Henrichshütte, wo 133 Jahre lang flüssiges Eisen aus dem Hochofen floss.

2007 erlebte Peter Dietrich bei Schlag den Raab einen Mix aus Geschicklichkeitsspielen, Sport und Denkaufgaben. Im April 2019 ein reines Quiz. Und jetzt reiner Sport. „Ich will zeigen, dass ich nicht nur der cleverste Orthopäde bin, sondern auch der fitteste“, sagt Peter Dietrich in einem Gespräch mit dieser Redaktion vor der Show-Aufzeichnung. Der Satz ist halb mit Augenzwinkern, halb als Kampfansage gemeint: Der gewisse Ehrgeiz ist nicht zu verkennen.

Wie die erneute Teilnahme zustande kam

Diesmal nehme er aber Sohn Lasse mit. Im Konzept der Show vorgesehen ist, dass man entweder als Einzelkämpfer oder im Zweier-Team an den Start gehen kann. „Man merkt das Alter dann doch irgendwann“, sagt der 51-jährige Sportmediziner. So könne er sich den Parcours mit einem seiner vier Kinder teilen. „Mein Sohn ist mittlerweile einfach schneller als ich“, gesteht Peter Dietrich.

Er sei mittlerweile in einer Kartei als potenzieller Kandidat für solche Spieleshows, erklärt Peter Dietrich, wie die erneute Teilnahme zustande gekommen ist. Er sei angesprochen worden, ob er sich nicht bewerben wolle.

Es folgten ein Bewerbungsvideo und ein Casting in Köln. Hier galt es, verschiedene Sportaufgaben vor laufender Kamera zu lösen.

Wochenlanges Training und ein sportliches Leben

Dass Sport in der Familie Dietrich zum festen Bestandteil gehört, ist bei einem Treffen nach der Show-Aufzeichnung nicht zu übersehen: Peter und Lasse Dietrich strotzen vor Fitness. Sie schätzen, dass sie jeweils der älteste und jüngste Teilnehmer der Show sind. Wochenlang haben sie für die Aufzeichnung Mitte Juli trainiert.

„Krafttraining machen wir sowieso schon“, sagt Peter Dietrich. Sohn Lasse spielt zudem Fußball in der Kreisliga, hat schon verschiedene Kampfsportarten trainiert, Leichtathletik ebenso. Der Vater spielt American Football. Der Garten der Familie in Bochum sei voll mit Sportutensilien – Klimmzugstange, Dipbar, Tischtennisplatte.

„Ich habe einfach Spaß am Wettkampf“, begründet der Orthopäde, warum er immer und immer wieder im TV auftritt. Das Rampenlicht mache ihm zudem einfach Spaß, „auch, wenn man sich natürlich blamieren kann“.

Gegen Olympia-Gewinner und Weltmeister angetreten

Wie die Show-Aufzeichnung gelaufen ist, dürfen die beiden natürlich nicht verraten. Nur so viel: Ihr Profi-Konkurrent hat Olympia-Gold und einen Weltmeistertitel. Von Aufregung und Anspannung haben beide trotz Publikums und Rampenlichts wenig gespürt, sagen sie.

„Das war eher die normale Anspannung, wie vor anderen Sportwettkämpfen“, sagt Student und Azubi Lasse. Er durfte zwar zum ersten Mal auch vor der Kamera ran, hatte den Vater aber zuvor bei seinen Fernsehauftritten begleitet und kannte das Prozedere einer Fernsehshow.

Ein eigener Fanblock

Warten und verkabeln lassen. 12.30 Uhr die Anreise zum Drehort, erst 10 Stunden später dann der Wettkampf. „Da muss man schon etwas aufpassen, gut zu essen und die Spannung nicht zu verlieren“, sagt Dr. Peter Dietrich.

Und beim Hindernislauf selbst sei man einfach im Tunnel, beschreibt Lasse. Auch von dem eigenen Fanblock habe man da wenig mitbekommen. „Wir haben allein 50 Zuschauer mitgebracht. Mit eigenen Trikots und Spruchbändern“, sagt Peter Dietrich. Freunde, Familie, Arbeits- und Mannschaftskollegen.

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