Schulcheck: Am Bert-Brecht-Gymnasium sorgen die Eltern fürs Essen – in Bioqualität

hzSchuljahr 2020/21

Dröger Frontalunterricht? Nicht am Bert-Brecht-Gymnasium. Hier sollen sich Schüler auch persönlich weiterentwickeln. Deshalb bietet die Schule eine Vielzahl von AGs an.

Kirchlinde

, 11.10.2019, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Bert-Brecht-Gymnasium beherbergt mehr als 1000 Schüler. Deren Möglichkeiten zur digitalen Bildung wird die Schule ab November ausbauen. Nachholbedarf sieht die Schulleiterin allerdings bei den Außensportanlagen. Wir haben uns bei Eltern, Lehrern und Schülern des Gymnasiums umgehört.

Das macht unsere Schule so besonders

Das sagt die Schülersprecherin Lena Schned: „Aus meiner Sicht gibt es viele Faktoren, die unsere Schule besonders und empfehlenswert machen. Am wertvollsten sind für mich persönlich die Offenheit und die Toleranz, die an unserer Schule herrschen, sowohl innerhalb des Kollegiums als auch in den verschiedenen Stufen. Durch Gruppen wie etwa die Courage-AG oder die Schülervertretung wird dies ermöglicht. Es werden regelmäßig gesellschafts- und zukunftsrelevante Projekte gestartet und von Lehrerschaft und Schülerinnen und Schülern gemeinsam durchgeführt. Außerdem bietet die SV viele Aktionen, die den Schulalltag erleichtern – Sport-Turniere, Kino-Abende oder Lesenächte – und sie ist außerdem ein ständiger Ansprechpartner für alle. Die relativ große Schüleranzahl von über 1000 Personen wird auf zwei verschiedene Gebäude aufgeteilt. Zu den genannten Vorteilen kommen noch viele andere hinzu, wie beispielsweise die gesunde und gleichzeitig bezahlbare Bioteria, die neu gebaute Turnhalle, die vielen Förderungsangebote und die momentane Digitalisierung der Schule.“

Schulcheck: Am Bert-Brecht-Gymnasium sorgen die Eltern fürs Essen – in Bioqualität

Die Schülersprecherin Lena Schned. © Schule

Darum würden Eltern die Schule empfehlen

Das sagt die Elternpflegschaftsvorsitzende Inken Schlewing: „Am BBG wird, neben der Vermittlung des klassischen Lernstoffes, viel Wert darauf gelegt, dass die Kinder sich zu sozialkompetenten Individuen entwickeln können. Schulprojekte, wie zum Beispiel die Schulsanitäter, schulen das Mit- und Füreinander. Auch besondere Talente werden gefördert, indem spezielle AGs angeboten werden und die Teilnahme an Wettbewerben ermöglicht wird. Im Unterrichtsalltag wird versucht, alle Schüler entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse zu fördern, zu unterstützen und am Ende zum selbstständigen Lernen und Arbeiten zu befähigen. Bei Problemen findet sich immer ein offenes Ohr beim Klassenlehrer, den Stufenleitern, dem Beratungsteam oder der Schulleitung. Besonders positiv ist das System des Unterrichts nach Zeitstunden. So haben die Schüler bis einschließlich der 9. Klasse längstens bis 14 Uhr Unterricht, wodurch noch viel Freizeit verbleibt. Am Nachmittag gibt es eine freiwillige Hausaufgabenbetreuung und ein großes AG-Angebot, sodass die Kinder dennoch nach dem Unterricht flexibel in der Schule betreut sind. Die Mitwirkung der Eltern an der Gestaltung des Schullebens wird von der Schule gerne angenommen, die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule funktioniert gut.“

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Die Elternpflegschaftsvorsitzende Inken Schlewing. © Schule

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So digital tickt unsere Schule schon heute

Das sagt die Schulleiterin Sabine Schmidt-Strehlau:

„Das BBG befindet sich gerade im Prozess der digitalen Neuausstattung. Ab November verfügen wir über: Beamer und Lautsprecher in allen Räumen, W-Lan, Lehrer-Tablets, 260 Tablets für Schülerinnen und Schüler zum Ausleihen und zusätzliche Informatikräume.“

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Die Schulleiterin Sabine Schmidt-Strehlau. © Stephan Schütze

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Hier hat unsere Schule Nachholbedarf

Das sagt die Schulleiterin Sabine Schmidt-Strehlau: „Unterstützung beim Support der digitalen Ausstattung ist notwendig. Möglichkeiten zum Außensport sollen geschaffen werden. Und es gibt einen höheren Raumbedarf angesichts steigender Schülerzahlen.“



So berichtet die Presse über die Schule

In jüngster Vergangenheit tauchte das Bert-Brecht Gymnasium (BBG) vor allem wegen seines 50-jährigen Bestehens und der dazugehörigen Feierlichkeiten in der Presse auf. Die Mehrzahl der übrigen Berichte behandelte den Einsatz des Gymnasiums gegen Rechts und Mobbing sowie sportliche Ereignisse. Jedoch erlebte das BBG auch schwere Zeiten: etwa durch den Drohbrief aus dem Jahr 2010 oder durch die Ermordung der Schülerin Nicole-Denise Schalla.

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