Schulcheck: Das Leibniz-Gymnasium wartet auf seine Aula

hzSchuljahr 2020/21

An dieser Schule halten Schüler, Eltern und Lehrer zusammen, um gemeinsam etwas zu bewegen. Was die Räumlichkeiten betrifft, gibt es einen großen Wunsch.

Kreuzviertel

, 08.10.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Internationalität und die Entwicklung der Persönlichkeit über das reine Lernen hinaus spielen an diesem Gymnasium ebenso eine große Rolle wie digitales Arbeiten. Wir haben uns bei Eltern, Lehrern und Schülern umgehört.

Das macht unsere Schule so besonders

Das sagt Schulsprecherin Julia Knez: „Das Leibniz-Gymnasium ist ein Sechseck voller Möglichkeiten. Schulische Erfahrungen und Erlebnisse gehen weit über akademisches Lernen hinaus. Die Entfaltung unserer Persönlichkeit und unserer Rechte auf Selbst- und Mitbestimmung werden unterstützt.

Unsere Schule zeichnet die Internationalität, interkulturelle Kompetenz und die Stärkung von Solidarität aus, zumal etwa 40 Prozent der Schülerschaft Wurzeln im Ausland hat. Aktionen wie der ‚Tag für Afrika‘ sensibilisieren uns für Schlüsselprobleme, die nur gemeinschaftlich gelöst werden können.

Zusätzlich soll Demokratie gelebt und global gedacht werden, indem uns die Teilnahme an den Model United Nations sowie ein internationaler Abschluss ermöglicht werden. Events wie der ‚Internationale Abend‘ und das Schulfest stärken diese Werte. Auf Fahrten können wir andere Kulturen selbst erleben.

Programme wie ‚Schüler helfen Schülern‘, das Hallensportfest und Unterstufenpartys tragen zum Miteinander bei. Vor allem aber sind es der Humor, die Herzlichkeit und die aufmerksame Art unserer Lehrer, die das Leibniz zu einer besonderen Schule machen.“

Schulcheck: Das Leibniz-Gymnasium wartet auf seine Aula

Schulsprecherin Julia Knez © Schule

Darum würden Eltern die Schule empfehlen

Das sagt Elternpflegschaftsvorsitzende Britta Gövert: „Am Leibniz-Gymnasium ist die Elternarbeit besonders. Das liegt daran, dass ein offener Austausch zwischen Schulleitung, Lehrern, Schülern und Eltern stattfindet. So ist die Schule Neuem gegenüber aufgeschlossen und man konnte schon einiges gemeinsam bewegen. Außerdem möchte ich den Förderverein hervorheben, der die Schule und die Schüler finanziell unterstützt.

Dank engagierter Lehrer können Defizite im und am Gebäude aufgefangen werden - aber eine Aula für Veranstaltungen, die heute im kleinen provisorischen Rahmen stattfinden müssen, wäre angemessen und sinnvoll. Auch hier kämpfen Schule und Eltern gemeinsam, und es wird sich was bewegen.“

Schulcheck: Das Leibniz-Gymnasium wartet auf seine Aula

Elternpflegschaftsvorsitzende Britta Gövert © Schule

So digital tickt unsere Schule schon heute

Das sagt der Schulleiter Dennis Draxler: „Wir verfügen bereits in sehr vielen Räumen über Beamer und/oder Smartboards sowie Computer-Arbeitsplätze, zusätzlich zu unseren zwei Computer-Räumen. Ein mobiler Klassensatz iPads kommt in den Fächern Physik und Kunst zum Einsatz. In unserem Selbstlernzentrum stehen weitere Computer zur Verfügung. Wir freuen uns, dass wir zeitnah in allen Räumen mit digitalen Präsentationsmöglichkeiten ausgestattet werden und weitere Tablet-Computer für den Unterrichtseinsatz erhalten.“

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Schulleiter Dr. Dennis Draxler © Schule

Hier hat unsere Schule Nachholbedarf

Das sagt der Schulleiuter Dennis Draxler: „Unsere räumlichen Ressourcen sind aktuell noch ausreichend, für mehr Flexibilität und Variabilität hoffen wir auf eine Erweiterung in absehbarer Zeit. Außerdem wünscht sich die gesamte Schulgemeinde eine Aula, um für die vielen Veranstaltungen einen angemessenen Rahmen zu haben.“

So berichtet die Presse über die Schule

Als Dr. Dennis Draxler vor drei Jahren die Schulleitung übernommen hat, sorgte sein Name für Erheiterung. Er behauptet jedoch bis heute fest, nicht mit dem ehemaligen Schalker Julian Draxler verwandt zu sein. Aufregung herrschte dagegen im Februar, als ein Vater einen Reisebus mit defekten Bremsen meldete, der die Siebtklässler des Gymnasiums in die Alpen fahren sollte.

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