Schulcheck: Die Leiterin der Ricarda-Huch-Realschule träumt von einer eigenen Aula

hzSchuljahr 2020/21

Der Ricarda-Huch-Realschule im Kaiserstraßenviertel fehlt noch eine eigene Aula. Das bleibt nicht der einzige Traum der Schulleiterin.

Kaiserstraßenviertel

, 18.10.2019, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einmal pro Woche tagt in jeder Klasse der Ricarda-Huch-Realschule der Klassenrat. Dort können die Schüler alles mit ihren Mitschülern und Lehrern besprechen, was ihnen wichtig ist. Wir haben uns bei Eltern, Lehrern und Schülern der Realschule im Kaiserstraßenviertel umgehört, was die Schule noch ausmacht.

Das macht unsere Schule so besonders

Das sagt der Schulsprecher Justin Sathiskumar: „Bei uns an der Schule gibt es Schülerinnen und Schüler aus ganz unterschiedlichen Herkunftsländern. Wir sind eine bunte Mischung und schaffen es, gut miteinander auszukommen. Das gefällt mir. Auch das Verhältnis zu den Lehrerinnen und Lehrern ist in Ordnung. Zu den Klassenleitungen hat man eine besonders gute Beziehung. Außerdem gibt es Technik als Wahlfach. Da verbinden wir Lernen und praktische Arbeit. Deshalb ist das Fach bei uns sehr beliebt.“

Schulcheck: Die Leiterin der Ricarda-Huch-Realschule träumt von einer eigenen Aula

Der Schulsprecher Justin Sathiskumar. © Ricarda-Huch-Realschule

Darum würden Eltern die Schule empfehlen

Das sagt der Elternpflegschaftsvorsitzende Izzet Eren: „Die Ricarda-Huch-Realschule bietet den Schülerinnen und Schülern ein vertrautes Umfeld im schönen Kaiserviertel und ein konstruktives Lernklima. Lehrkräfte und Schulleitung sind offen für neue Ideen, sodass sich die Schule ständig weiterentwickelt. Gibt es einmal Schwierigkeiten, haben Klassenleitungen und Schulsozialarbeit ein offenes Ohr für Eltern und Kinder. Noch nicht zufrieden bin ich mit der Förderung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Digitale Medien gehören hier noch stärker in den Vordergrund.“

Schulcheck: Die Leiterin der Ricarda-Huch-Realschule träumt von einer eigenen Aula

Der Elternpflegschaftsvorsitzende Izzet Eren. © Ricarda-Huch-Realschule

So digital tickt unsere Schule schon heute

Das sagt die Schulleiterin Michaela Lange: „Zur Zeit haben wir Medienecken in allen Klassenräumen (mit je 2 Computern) und zwei Informatikräume. Im Rahmen des Medienentwicklungsplans der Stadt Dortmund erwarten wir für 2020/2021 eine Verbesserung der digitalen Ausstattung.“

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Die Schulleiterin Michaela Lange. © Ricarda-Huch-Realschule

Hier hat unsere Schule Nachholbedarf

Das sagt die Schulleiterin Michaela Lange: „Unsere dringlichsten Wünsche richten sich auf unseren Sportbereich. Leider verfügen wir nur über eine Einfachsporthalle und haben keinen Außensportplatz. Für unsere bewegungshungrigen Schülerinnen und Schüler und unsere engagierten Sportlehrkräfte träume ich von einer modernen Sporthalle in Laufnähe - und von einer Aula.“

So berichtet die Presse über die Schule

Spontan schulfrei bekommen Schüler heutzutage eher selten. Im Jahr 2017 gab es aber genau das für die Schüler der Ricarda-Huch-Realschule. Ein Wasserrohrbruch an der Prinz-Friederich-Karl-Straße sorgte für einen unverhofften freien Tag für 572 Schüler.

Seit jüngster Zeit unterstützen Bundesfreiwilligendienstleistende von „Insusdo“ den Schulalltag der Ricarda-Huch-Realschule. Die sogenannten Klassenhelfer stehen den Schülern während des Unterrichts und danach zur Seite. Sie helfen zum Beispiel Schülern, die noch nicht so lange in Deutschland sind und Probleme mit der deutschen Sprache haben. Die Kernaufgabe der Klassenhelfer ist es, zwischen Schülern und Lehrern zu vermitteln.

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