Schulcheck: Gymnasium an der Schweizer Allee fiebert Anbindung ans Glasfasernetz entgegen

hzSchuljahr 2020/21

Das Gymnasium an der Schweizer Allee (GASDA) steht als Europaschule NRW für weltoffene, europäische Gedanken und setzt sich aktiv für Vielfältigkeit ein. Doch wo liegen die Schwächen?

Aplerbeck

, 15.10.2019, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zu mündigen Bürgern in sozialer Verantwortung ist das erklärte Ziel des Gymnasiums und ist auch so im Schulprogramm verankert.

Das macht unsere Schule so besonders

Das sagen Schulsprecherin Katja Shcherbakov und Schulsprecher Emil Pieper:
Das GADSA hat ein ausgeprägtes Schulleben, das sich weit über den Unterricht hinaus auszeichnet. Gleichwohl haben die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 im Rahmen von KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) Zugang zu Diagnoseinstrumenten, die ihnen mögliche Laufbahnen entsprechend ihren Neigungen eröffnen. Um den Unterricht herum liegt eine große Anzahl von Arbeitsgemeinschaften, die den Schülern die Möglichkeit bieten, sehr individuell ihren eigenen Neigungen entsprechend außerunterrichtliche Inhalte zu verfolgen und ein enges Band zwischen Schülern sowie Lehrern zu knüpfen. Diese Aktivitäten umfassen beispielsweise den kreativ-künstlerischen oder sportlichen Bereich.

Durch vielfältige Aktivitäten, wie zum Beispiel Schulfeste, Tage des offenen Unterrichtes und Schulgottesdienste, entwickelt sich ein ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl aller am GADSA beteiligten Gruppen. Im Rahmen der Schulpraktika haben sich vielfältige Zusammenarbeiten durch außerschulische Partnerschaften ergeben. So kooperiert die Schule z. B. mit Rewe, Elmos oder Peek & Cloppenburg. Daneben hat das GADSA vielfältige Schulpartnerschaften in Europa, z. B. in Schottland, Frankreich, Estland, Portugal und Italien.

Schulcheck: Gymnasium an der Schweizer Allee fiebert Anbindung ans Glasfasernetz entgegen

Schulsprecherin Katja Shcherbakov. © Schule

Schulcheck: Gymnasium an der Schweizer Allee fiebert Anbindung ans Glasfasernetz entgegen

Schulsprecher Emil Pieper. © Schule

Darum würden Eltern die Schule empfehlen

Das sagt der Elternpflegschaftsvorsitzende Stefan Kießling:

Zum täglichen Schulleben gehört eine gute Elterneinbindung. Dies bedeutet, dass die Eltern bei wichtigen Entscheidungen mit ins Boot geholt und nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Zudem besteht am GADSA ein weitgefächertes Angebot, um sich auch außerschulisch zu betätigen. Als wichtigster Ansprechpartner steht der Klassenlehrer zur Verfügung. Auch die Stufenkoordinatoren und Stufenleiter sind jederzeit für die Schüler erreichbar. Bei Problemen innerhalb der Elternschaft dienen die Pflegschaftsvorsitzenden als Sprachrohr.

So digital tickt unsere Schule schon heute

Das sagt die Schulleiterin Inge Levin:

Zurzeit verfügt unsere Schule über drei Multimediaräume. Für den mobilen Einsatz stehen zusätzlich 30 Notebooks und 40 iPads zur Verfügung. Diese iPads konnten mit Mitteln der Bezirksvertretung und durch das Engagement unseres Fördervereins angeschafft werden. Die flächendeckende Neuausstattung mit digitalen Endgeräten erfolgt im Kalenderjahr 20/21. Mit dieser geht dann auch die Anbindung an das Glasfasernetz einher. Als Grundlage für den Einsatz haben wir bereits ein umfassendes Medienkonzept erstellt und schulen unser Kollegium und unsere Schülerschaft im Umgang mit digitalen Möglichkeiten des Lehrens und Lernens (digitale Klassenzimmer, Kalender, Materialablagen). Smartphones und eigene Endgeräte können hier schon erfolgreich zum Einsatz kommen. Unterstützt wird die Arbeit durch ein dreiköpfiges Lehrerteam und die Schülerarbeitsgruppe „TaskForce Medien und Technik“.

Schulcheck: Gymnasium an der Schweizer Allee fiebert Anbindung ans Glasfasernetz entgegen

Schulleiterin Inge Levin. © Schule

Hier hat unserer Schule Nachholbedarf

Das sagt die Schulleiterin Inge Levin:

Für unsere Schule ist die Breitbandanbindung dringlich, die im 1. Quartal 2020 erfolgen soll. Zudem erwarten wir unseren Erweiterungsanbau (geplante Fertigstellung 2023), in dem die Sekundarstufe II untergerbacht werden soll und fehlende Freiraum-Flächen für offene Unterrichtsformen vorhanden sein werden. Mit der gewünschten Renaturierung der Appelbecke erhoffen wir uns die Möglichkeit eines blauen Klassenzimmers und wir freuen uns über Unterstützung der Bezirksvertretung Aplerbeck. Die Kapazität unserer Dreifachsporthalle ist für unsere Schülerzahl nicht ausreichend; eine weitere Halle müsste daher in die städtische Planung aufgenommen werden.

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