Schulen in Hombruch bekommen Geld von der Bezirksvertretung

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Die Schulen in Hombruch bekommen Geld aus Haushaltsmitteln. Das Helene-Lange-Gymnasium freut sich über den dicksten Batzen. Doch was fängt man damit an?

Hombruch

, 11.05.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es ist so ein bisschen wie Weihnachten im Frühling: Die Mitglieder der Bezirksvertretung Hombruch hatten in ihrer April-Sitzung Geld aus Haushaltsmitteln der Vereins- und Kulturförderung zu verteilen. Den Antrag von Bezirksbürgermeister Hans Semmler beschlossen sie einstimmig.

Zu verteilen waren insgesamt 7114 Euro, verteilt auf 14 Schulen im Stadtbezirk, darunter acht Grundschulen, eine Realschule, ein Gymnasium, eine Förderschule, eine Gesamtschule und zwei Waldorfschulen.

Helene-Lange-Gymnasium freut sich über das meiste Geld

Den dicksten Batzen, 959 Euro, bekommt das Helene-Lange-Gymnasium. Der Grund: Die Schule ist die mit den meisten Schülerinnen und Schülern. Jede bedachte Schule bekommt eine Grundförderung und weitere 70 Cent pro Schüler.

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Ulrich Möllencamp, Schulleiter des Helene-Lange-Gymnasium, freut sich sehr über die Zuwendung. „Die gute Nachricht freut uns in diesen Zeiten, ich habe bis gerade noch gar nicht gewusst, dass da was kommt“, sagt er auf die Nachfrage, was denn die Schule mit dem Geld machen werde. „Aber ich kaufe davon bestimmt keine Kreide“, sagt er und lacht.

Das Geld werde für etwas verwendet, was sonst nicht möglich sei. Darüber werde man nun nachdenken; sicher auch gemeinsam mit der Schülervertretung. In den letzten Jahren habe man zum Beispiel mit dem Geld von der Bezirksvertretung Nähmaschinen gekauft oder den Aufenthaltsraum verschönert.

Schüler und Lehrer wünschen sich Fahrradständer

Für einen Wunsch, den auch die Schülervertretung bereits formuliert hat, wird das jetzt zugedachte Geld nicht reichen: „Wir bräuchten dringend neue Fahrradständer“, sagt Möllencamp. Die alten – umgangssprachlich als „Felgenquetscher“ oder „Felgenkiller“ bezeichnet – seien zum einen schon sehr betagt, zum anderen reiche das Angebot an Abstellplätzen bei weitem nicht aus, so der Schulleiter.

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Rund 1000 Schülerinnen und Schüler habe die Schule, rund die Hälfte von ihnen komme mit dem Rad zur Schule – und übrigens auch viele Lehrer, sagt der Schulleiter. Allerdings würden neue, moderne Abstellanlagen für die Räder „sicher ein Vielfaches dessen kosten“, was die Bezirksvertreter aktuell aus Haushaltsmitteln genehmigt haben. Den Wunsch seiner Schule nach neuen Fahrradständern habe er auch schon an Bezirksbürgermeister Hans Semmler herangetragen, so Möllencamp.

Das sind die anderen geförderten Schulen:

Neben dem Helene-Lange-Gymnasium wurden diese Schulen von der Bezirksvertretung bedacht:

  • Brüder-Grimm-Grundschule: 396 Euro
  • Eichlinghofer Grundschule: 395 Euro
  • Harkort-Grundschule (einschließlich Teilstandort Langeloh): 448 Euro
  • Kirchhörder Grundschule: 390 Euro
  • Kruckeler Grundschule: 324 Euro
  • Olpketal-Grundschule: 399 Euro
  • Ostenberg-Grundschule: 451 Euro
  • Schubert-Grundschule: 395 Euro
  • Robert-Koch-Realschule: 596 Euro
  • Mira-Lobe-Schule: 341 Euro
  • Gesamtschule Brünninghausen: 870 Euro
  • Rudolf-Steiner-Schule: 775 Euro
  • Georgschule: 375 Euro
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