Sekretär an Dortmunder Gesamtschule belästigt Kolleginnen – fristlos gekündigt

Sexuelle Belästigung

Ein Sekretär einer Gesamtschule hat drei Frauen sexuell belästigt. Gegen die fristlose Kündigung zog er vor das Arbeitsgericht. Das hat nun entschieden.

Dortmund

, 16.06.2019, 15:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Stadt Dortmund hat einem Sekretär einer Gesamtschule fristlos gekündigt, weil dieser zwei Kolleginnen und eine Lehrerin sexuell belästigt hat. Zunächst hatte der Mann die Vorwürfe abgestritten und vor dem Arbeitsgericht gegen die Kündigung geklagt. Nachdem es die Beweise geprüft hatte, hat das Gericht jedoch entschieden: Die Kündigung ist rechtens.

Der Sekretär habe demnach zwei Sekretärinnen und eine Lehrerin sexuell belästigt, in dem er sich in ihrer Gegenwart sexuell herabwürdigend über andere Frauen geäußert habe, teilte das Dortmunder Arbeitsgericht am Freitag mit.

Der Mann war seit knapp zwei Jahren als Schulsekretär bei der Stadt Dortmund beschäftigt. Im Februar 2019 erreichten die Vorwürfe gegen ihn die Stadt Dortmund. Gegen die Entscheidung des Arbeitsgerichts kann der Sekretär noch Berufung beim Landesarbeitsgericht einlegen.

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