Wer? Wo? Was? Wegweiser soll Wissenswertes über den Stadtbezirk Eving liefern

Versorgungsstruktur

Senioren aus dem Stadtbezirk Eving sollen bald alle wichtigen Dienstleister vor ihrer Haustür in einem einzigen Werk nachschlagen können. Das Projekt ist in der Form einmalig im Stadtgebiet.

von Julian Reimann

Eving

, 08.01.2020, 13:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wer? Wo? Was? Wegweiser soll Wissenswertes über den Stadtbezirk Eving liefern

Das Seniorenbüro arbeitet an der Herausgabe eines "Senioren-Wegweisers" für den gesamten Stadtbezirk. © Seniorenbüro Eving

Alle Dienstleister, Beratungsstellen und Freizeitangebote für Senioren im Stadtbezirk auf einen Blick: Daran arbeitet aktuell das Seniorenbüro Eving. Dessen Ziel: In einem sogenannten Senioren-Wegweiser sollen alle relevanten Anlaufstellen aufgelistet sein. Auch für jüngere Evinger dürfte das Werk interessant sein.

„Die Idee dazu ist bei unserem Runden Tisch im letzten Jahr entstanden“, sagt Isabell Strunk vom Seniorenbüro. „Wir wollen ein praktisches und kostenloses Nachschlagewerk anbieten können. Das gibt es in der Form noch nicht.“ Für die Finanzierung habe man das Stadtbezirksmarketing mit ins Boot holen können.

Rund 120 Einrichtungen sollen vertreten sein

Um die Idee in die Tat umsetzen zu können, braucht es jedoch die Unterstützung der relevanten Einrichtungen für Senioren. Rund 120 habe man kontaktiert, 64 Rückmeldungen seien eingegangen, erklärt Sven Knicker vom Seniorenbüro. Den Rest möchte man bis Ende Januar zusammen haben.

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Angeben sollen die Einrichtungen die Kontaktdaten, aber auch weitergehende Informationen. Dazu gehören neben den Dienstleistungen vor allem auch Angaben zur Barrierefreiheit oder, im Fall von Ärzten, die Möglichkeit von Hausbesuchen. Wegen des Datenschutzes sei man auf die Beteiligung der Einrichtungen angewiesen.

Seniorenbüro Eving: Beratungszeiten Mo-Fr, 10-12 Uhr und nach Vereinbarung, Deutsche Straße 27 (vorübergehend), Tel. (0231) 502 9660, seiorenbuero.eving@dortmund.de

„Es wäre schade, wenn wir nicht den gesamten Stadtbezirk abdecken können“, meint Peter Fischer vom Seniorenbüro. Man wolle schließlich eine neue Möglichkeit der Versorgungsstruktur bieten. Nach Möglichkeit soll der „Senioren-Wegweiser“ zwei bis drei Jahre halten.

Erscheinung für den kommenden Frühling geplant

Inhaltlich werden verschiedene Rubriken aufgeführt, die für Senioren relevant sein können. Dazu gehören Haus- und Fachärzte, Pflegedienste- und Einrichtungen, Hilfsangebote, Apotheken und Notfallnummern. Aber auch Vereine, Freizeit- und Kultur-Angebote sowie Hinweise zur Gemeindearbeit sollen aufgenommen werden.

Erscheinen soll der „Senioren-Wegweiser“, wenn alles nach Plan läuft, im April 2020. Für den Druck zuständig ist die „Werkstatt über den Teichen“. Mit der Werkstatt für Menschen mit Behinderung unterstütze man ein soziales und lokales Unternehmen, so Strunk.

Aktuell plant das Seniorenbüro, 5000 Hefte aufzulegen. Sie sollen in allen öffentlichen Einrichtungen wie Arzt-Praxen, Begegnungsstätten oder Supermärkten ausliegen und verteilt werden. Der „Senioren-Wegweiser“ ist für alle Bürger kostenlos.

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