Zwei Siedlergemeinschaften machen demnächst gemeinsame Sache

Siedlergemeinschaft

In Oberdorstfeld grenzen die Einzugsgebiete zweier Siedlergemeinschaften direkt aneinander. Dennoch agieren beide seit knapp 30 Jahren getrennt. Das soll sich jetzt ändern.

Dorstfeld

, 16.02.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Detlef Englich hofft auf eine positive Entscheidung zur Fusion der Siedlergemeinschaften.

Detlef Englich hofft auf eine positive Entscheidung zur Fusion der Siedlergemeinschaften. © (A) Stephan Schütze

Seit 1991 ist die Siedlergemeinschaft (SG) Kortental in Oberdorstfeld aktiv – in vielen Bereichen aktiver als die ältere SG Funke Höh. Seit knapp 30 Jahren existieren sie nebeneinander, jetzt sollen sie zusammengeführt werden.

„Die SG Funke Höh ist kleiner geworden und hat in letzter Zeit Schwierigkeiten, den Vorstand zu besetzen“, erklärt Detlef Englich als Vorsitzender der SG Kortental. Zudem seien die beiden Gemeinschaften einander räumlich sehr nah.

„Der Vorsitzende der SG Funke Höh und ich wohnen in derselben Straße“, sagt Detlef Englich. Und bald sollen auch die beiden Siedlergemeinschaften in einem Boot sitzen und Veranstaltungen gemeinsam organisieren.

Versammlung soll die SG Funke Höh auflösen

„Die Organisationsstrukturen beider Gruppen sollen zusammengeführt werden, Synergieeffekte wären eine erfreuliche Nebenerscheinung“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Am 18. Februar (Dienstag) ab 18 Uhr werden die Mitglieder beider Siedlergemeinschaften darüber entscheiden, ob die SG Funke Höh aufgelöst wird, danach werde die SG Kortental die Mitglieder aufnehmen, so Englich.

Wenn alles klappt, gibt es danach eine neue, größere SG Kortental. Nach der Entscheidung findet der Neujahrsempfang im Restaurant „Der Grieche“, Kortental 40, statt.

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