Sinfonieorchester Do-Ton reist mit 40 Musikern zum 6. Deutschen Musikfest

hzSinfonieorchester Do-Ton

Auf viertägige Tour zum 6. Deutschen Musikfest nach Osnabrück begibt sich das Sinfonische Blasorchester Do-Ton am Donnerstag. Dabei geht es nicht allein um musikalische Aspekte.

Wickede

, 28.05.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Monika Bennemann (34) vom Sinfonischen Blasorchester Do-Ton freut sich auf Donnerstag (30.5.). Dann fährt sie mit rund 40 weiteren Musikern zum 6. Deutschen Musikfest in Osnabrück, das bis zum 2. Juni läuft. Es findet alle sechs Jahre statt - vor sechs Jahren in Chemnitz. Für das Orchester, das sonntags um 17.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in Wickede probt, sei das eine hervorragende Gelegenheit, sich zu präsentieren und den eigenen Standort zu bestimmen. Schließlich nehmen rund 300 Orchester mit insgesamt 15.000 Musikern an diesem musikalischen Großereignis teil.

Die Orchester konnten sich vorher selbst in verschiedene Niveaustufen (von 2 bis 6) einordnen, und die Wickeder haben die Stufe 3 gewählt. „Wir haben das bewusst niedrig angesetzt, sagt Monika Bennemann, „damit wir in dieser Kategorie eine Chance haben, eine gute Note zu erhalten. Das würde unsere Mitglieder weiter motivieren.“

„Bright Sunny Days“ und „Arizona“

Das Do-Ton-Wertungsspiel findet am Freitag (31.5.), 17.25 Uhr, in der Möser-Realschule an der Lotte Straße 6 in Osnabrück statt. Das Orchester spielt „Bright Sunny Days“ von Andrew Boysen und „Arizona“ von Mark Lindsay. Diese beiden Stücke proben die Musiker seit Langem. „Natürlich wollen wir uns noch viele andere Konzerte ansehen“, so Monika Bennemann, „oft ist es auch so, dass man auf solchen Veranstaltungen Kontakte zu anderen Orchestern knüpft, die über das eigentliche Musikfest hinausreichen. Die Übernachtungssituation ist in diesem Jahr besser als vor sechs Jahren. Damals schliefen die Musiker Matratze an Matratze in einer Turnhalle. Das wollten einige in diesem Jahr nicht wiederholen - diesmal sind sie komfortabler in einem Landschulheim untergebracht.

Sinfonieorchester Do-Ton reist mit 40 Musikern zum 6. Deutschen Musikfest

Mit 40 Musikern reist das Sinfonieorchester Do-Ton nach Osnabrück. © Christian Strupp

Zuletzt war Do-Ton bei zwei großen Konzerten mit „Blow“ - 100 Musiker waren dabei auf der Bühne - im Keuning-Haus sowie im Witterner Saalbau und zuletzt im April ebenfalls im Keuning-Haus beim Jahreskonzert zu sehen und zu hören. Bei Letzterem kamen auch die neuen Kesselpauken zum Einsatz, die dem gesamten Klangbild des Orchesters noch einmal eine ganze neue, besondere Note geben.

Weitere Blasmusiker gesucht

Do-Ton sucht noch Musiker, die zum Beispiel Horn, Posaune oder Tuba spielen können. Der oder die Neue braucht nicht Musik studiert zu haben – die Do-Ton-Mitglieder sind engagierte Hobby-Musiker zwischen 13 und 70 Jahren. Auf der Homepage der Gruppe heißt es dazu: „Wichtig ist, dass du Spaß an der Musik hast, dein Instrument beherrschst und dich nicht von Notenvorzeichen, Synkopen und gelegentlich hohen Taktzahlen abschrecken lässt.“

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt