So bleiben auch Ihre Blumen so prachtvoll wie die im Aplerbecker Rosengarten

hzRosengarten

2016 ist der Rosengarten nach historischen Vorbild in der Nähe des Wasserschlosses Haus Rodenberg angelegt worden. Rosenfreunde sorgen seit dem für Ordnung - und geben Tipps.

Aplerbeck

, 18.07.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als im März 2017 der Rosengarten direkt an der renaturierten Emscher angelegt worden ist, gab es nicht wenig Zweifler. Wird so ein Projekt überhaupt angenommen und vor allem, wird es von den Bürgern respektiert und nicht zerstört? Drei Jahre später können Heinz Helmut Bussemas und Walter Nehrig sagen: „Alles bestens. Der Garten kommt bei den Bürgern an.“ Und erfreulich sei: bei allen Altersklassen.

So bleiben auch Ihre Blumen so prachtvoll wie die im Aplerbecker Rosengarten

Der Eingang zum Rosengarten. Die alte Mauer ist vor Jahren aufwendig restauriert worden. © Bauerfeld, Jörg

Erst letztens gab es einen Besuch von 30 Schülerinnen und Schülern der Albrecht-Dürer-Realschule (Schweizer Allee). Die konnten sich gar nicht sattsehen an der Blütenpracht - Biologieunterricht zum Anfassen. „Aber es sind auch viele ältere Menschen hier, die sich einfach auf die Bänke setzten und sich an den Rosen erfreuen“, sagt Heinz Helmut Bussemas. Der ist zusammen mit Walter Nehrig und Brigitta Nehrig ein von der Stadt Dortmund offiziell eingesetzter Rosenpate. Brigitta Nehrig, die sich auch um die Schülergruppe kümmert, war ganz begeistert vom Interesse der jungen Leute. „Die haben teilweise ganz schön pfiffige Fragen gestellt“, sagt sie.

Im vergangenen Sommer litten die Blumen

Der Rosengarten hat sich gut entwickelt, wenn man einmal vom vergangenen Sommer absieht. Da war es der fehlende Regen, der die schönen Blumen nicht so richtig blühen ließ. Auch die kleine Hecke, die die Rosenfelder einrahmte, ist durch den Wassermangel eingegangen - wie auch einige der Rosen. Hier wurde aber von Mitarbeitern der Stadt Dortmund gut nachgepflanzt.

So bleiben auch Ihre Blumen so prachtvoll wie die im Aplerbecker Rosengarten

Wie ein kleiner Park ist der Rosengarten angelegt. © Bauerfeld, Jörg

Rote, gelbe und weiße Rosen sind es, nachempfunden nach den Farben des Aplerbecker Wappens. Rund 1400 Pflanzen sind es, 16 verschiedene Sorten finden sich in dem kleinen Park wieder. „Der Hauptblühmonat der Rosen ist ja der Juni“, sagt Walter Nehrig. Daher findet man zurzeit viele ausgeblühte Blüten. „In meinem Garten würde ich die jetzt entfernen und die Rosen würden wieder ganz kräftig ausschlagen“, sagt Brigitta Nehrig. Bei der Menge an Pflanzen im Rosengarten sei das so aber nicht machbar. Trotzdem: Bis zum Frost werden die Rosen immer wieder Blüten ansetzen.

Beete und Wege vom Schmutz säubern

Die Paten des Rosengartens nicht für die Pflege der Pflanzen zuständig sind. Sie achten darauf, dass es den Blumen gut geht, säubern die Gehwege und die Beete und melden Probleme bei der Stadt Dortmund.

Walter Nehrig haben es besonders die vier Kletterrosen vor der historischen Mauer angetan. „Hier habe ich doch schon einmal Wasser mitgebracht.“ Und wann werden die Rosen geschnitten? „Im März“, sagt Walter Nehrig. „Man muss die Rosen sehr kurz halten, in Höhe der ersten Blätter abschneiden.“ Und gegen die Wühlmäuse? „Da helfen kleine Kästen aus Karnickeldraht, die gibt es fertig zu kaufen“, sagt Brigitta Nehrig.

Lesen Sie jetzt