So können Senioren Trickbetrüger entlarven

hzSicherheit für Senioren

Beim Sicherheitstag für Senioren informierten Fachleute über verschiedene Themen im Alltag. Ein Aspekt war dabei für viele Besucher besonders interessant: Trickbetrüger.

von Marc Dominic Wernicke

Hombruch

, 16.08.2019, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

In Hombruch fand am Freitag (16. August) ein Aktionstag zum Thema Sicherheit für Senioren statt. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich in der evangelischen Kirche und dem benachbarten Südwest-Forum über verschiedene Sicherheitsaspekte zu informieren – von sicheren Geldgeschäften über Unfallvermeidung bis hin zum Schutz der eigenen Wohnung.

So reagieren Senioren richtig auf „falsche“ Polizisten

So klärte Markus Schettke vom Polizeikommissariat darüber auf, wie Senioren Tricks von Betrügern vorbeugen können: „Bei Mehrparteienhäusern gibt es viele Gelegenheiten, um unbemerkt durch die offene Haustür zu gelangen. Die Abwehr von Betrügern muss daher an der Wohnungstür erfolgen.“

Wenn sich ein angeblicher Polizist in zivil vorstellt, sollten das Betroffene über die Nummer 1320 direkt bei der Zentrale überprüfen. „Echte Polizisten verstehen das und warten – ertappte Betrüger ergreifen dagegen meist die Flucht und sollten per Notruf an uns gemeldet werden“, rät der Kriminalhauptkommissar.

So können Senioren Trickbetrüger entlarven

So nicht: Ralf Becker von der DSW21 wies auf häufige Fehler beim Umfang mit Rollatoren in Bussen hin. "Man sollte immer rückwärts und in einer geraden Linie aussteigen", lautet seine Empfehlung. © Marc D. Wernicke

Organisiert wurde der Sicherheitstag vom „NetzWerkSenioren“ im Stadtbezirk Hombruch. „Aus der Arbeit im Netzwerk wissen wir, dass Senioren ein sehr hohes Informationsbedürfnis zu Sicherheitsthemen haben“, erklären Iris Zupke und Detlef Masan vom örtlichen Seniorenbüro.

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