So lief das erste Wochenende mit Security in allen Dortmunder Freibädern

Nach Gewalt in Freibädern

Nach Gewaltexzessen in Freibädern in der Region haben vergangenes Wochenende erstmals alle Dortmunder Freibad-Betreiber Extra-Sicherheitspersonal eingesetzt. Doch hat es was gebracht?

Dortmund

, 02.07.2019 / Lesedauer: 2 min
So lief das erste Wochenende mit Security in allen Dortmunder Freibädern

Auch im Revierpark Wischlingen war es am Wochenende voll, aber ruhig. © Stephan Schütze (Archivbild)

Das vergangene Wochenende war knackeheiß – entsprechend voll waren Dortmunds Freibäder. Dass das Aggressionspotenzial auf vollen Liegewiesen und in überbevölkerten Schwimmbecken groß ist, zeigten mehrere eskalierte Streits in der vergangenen Woche, bei denen mehrere Besucher und Bademeister in Bädern in Essen, Haltern und Gelsenkirchen verletzt wurden, einer davon schwer. Am Wochenende musste ein Düsseldorfer Freibad gleich zweimal wegen Ausschreitungen geräumt werden.

Als Reaktion darauf setzten deshalb erstmals alle Freibäder in Dortmund tagsüber Extra-Sicherheitspersonal ein. Im Revierpark Wischlingen und den Bädern der Sportwelt Dortmund waren zwei Security-Mitarbeiter pro Anlage unterwegs, auch in der Stockheide patrouillierte ein Sicherheitsdienst.

Keine Schlägereien in Dortmunds Freibädern

Offenbar mit Erfolg: Alle sechs Dortmunder Freibäder meldeten auf Nachfrage unserer Redaktion, dass es ruhig belieben sei. Sportwelt-Geschäftsführer Michael Dominik ist überzeugt, dass das auch was mit den Security-Mitarbeitern zu tun hatte: Sie hätten an neuralgischen Punkten wie dem Eingang für Ruhe gesorgt, allein durch ihre Präsenz.

Auch an den kommenden heißen Tagen dieses Sommers wird es Sicherheits-Patrouillen in den Freibädern geben: Die Sportwelt Dortmund zum Beispiel will sie ab 28 Grad anfordern.

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