So reagiert die Stadt auf den vermeintlich illegalen Recyclinghof am Hellweg

hzBrackeler Schleife

Ohne jede Genehmigung sei inmitten von Wohnhäusern auf dem Gelände der früheren Brackeler Schleife ein Recyclinghof entstanden. Diesen Vorwurf von Anwohnern weist die Stadt nun zurück.

Brackel

, 03.08.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Anwohner hatten sich über Staub, Dreck und Lärm auf dem Gelände der ehemaligen Brackeler Schleife beklagt, das von den Dortmunder Stadtwerken (DSW21) als Stützpunkt für Bauarbeiten entlang des Hellwegs genutzt wird. Es sei geradezu ein „Bau- und Recyclinghof“ inmitten von Wohnhäusern eingerichtet worden, der normalerweise hohe Auflagen für seine Genehmigung erfüllen müsste, hatte ein Anwohner gesagt. Die Stadt weist nun diese Darstellung zurück.

DSW21 nutze die Fläche westlich der Straße „In den Börten“, so heißt es auf eine Anfrage der Redaktion, bislang „sporadisch als Zwischenlager“ für Bodenaushub und Verfüll-Material. Der Baustellen-Verkehr solle so minimiert werden, erklärt Stadtsprecher Christian Schön.

Umweltbehörden haben Prüfungen durchgeführt

Eine Sondergenehmigung sei für den Betrieb dieses Zwischenlagers nicht notwendig gewesen. Die von DSW21 beauftragten Baufirmen würden stets innerhalb der gesetzlich erlaubten Zeiten arbeiten. Prüfungen durch das Umweltamt und die Untere Umweltschutzbehörde der Städte Bochum, Dortmund und Hagen hätten keine Auffälligkeiten oder Probleme aufgezeigt.

Zuletzt hätten die Aktivitäten an der Schleife geruht, so Schön. Nun werde die Fläche erneut für zwei Wochen als Zwischenlager bis zum Abschluss der Gleisbauarbeiten genutzt. Noch gehöre die Fläche, für die eine Wohnbebauung und ein Kindergarten geplant sind, DSW21.

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