So stark stiegen die Kaufpreise für Eigentumswohnungen in Dortmund

Aktuelle Analyse

Wer eine Eigentumswohnung kaufen will, muss in Dortmund immer tiefer in die Tasche greifen. In zwei Bereichen hat die Stadt bei Preissteigerungen sogar eine Spitzenstellung in NRW.

Dortmund

, 01.08.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Preise für neugebaute Eigentumswohnungen legten in Dortmund deutlich zu.

Die Preise für neugebaute Eigentumswohnungen legten in Dortmund deutlich zu. © Hans Blossey (Archivbild)

Das Portal Immowelt.de hat eine Analyse zur Entwicklung der Kaufpreise für Eigentumswohnungen im 1. Halbjahr 2020 vorgelegt. Die Preise sind weiter gestiegen - in Dortmund im Vergleich zu den anderen NRW-Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern sogar besonders stark.

Ein Plus von 16 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 machten die Experten für Neubauwohnungen aus. Der durchschnittliche Quadratmeter-Preis stieg demnach von 2679 Euro auf 3114 Euro.

In NRW gehört Dortmund mit dieser Preissteigerung zur Spitze. Denn zeitgleich stiegen die Preise für Neubauwohnungen laut Immowelt in Düsseldorf nur um 11, und in Essen um 8 Prozent. In Köln blieben die Preise nahezu stabil.

Preislich spielt Dortmund allerdings mit jetzt 3314 Euro in einer vergleichsweise preiswerten Liga. In Düsseldorf werden durchschnittlich 5443 Euro fällig.

Für Bestandswohnungen bis Baujahr 1946 stiegen die Quadratmeter-Kaufpreise in Dortmund laut Immowelt von durchschnittlich 1645 auf 1917 Euro - also um 17 Prozent. Auch hier liegt man vor Düsseldorf (+ 9 Prozent), Essen (+3 Prozent) und Köln (+7 Prozent).

Lediglich bei älteren Bestandswohnungen bleibt Dortmund unter dem Schnitt. Hier sank der Durchschnittspreise sogar um 1 Prozent von 1513 auf 1503 Euro den Quadratmeter. In den anderen Städten legten die Kaufpreise für Altbauten durchweg zu.

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