So witzig war die "Akte X-mas" im Henßler-Haus

Eckenga, Sträter, Wallfisch

Mit Wortwitz, mal subtil, mal derb. Gefühlvoller Blues. Rasanter Poetry Slam. Die Vielfalt der Weihnachtsrevue "Akte X-mas" spiegelt das Auf und Ab der Gefühle, wie es viele Menschen an den Weihnachtstagen erleben. Wir waren im Henßler-Haus dabei.

DORTMUND

von Dieter Jaeschke

, 18.12.2016, 14:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eindrücke von der "Akte X-mas" im Fritz-Henßler-Haus.

Eindrücke von der "Akte X-mas" im Fritz-Henßler-Haus.

Zweimal mit jeweils knapp 350 Gästen war die Show zum Abschluss des Festivals "Watt’n Hallas" am Wochenende im Fritz-Henßler-Haus ausverkauft. Wenn Comedy-Größen aus Dortmund und Umgebung zum Weihnachtsheimspiel auflaufen, darf man davon ausgehen, dass der Blick aufs Fest nicht allzu rührselig ausfällt.

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So war's bei der "Akte X-mas" im Fritz-Henßler-Haus

"Watt'n Hallas": Die Vielfalt der Weihnachtsrevue „Akte X-mas“ spiegelt das Auf und Ab der Gefühle, wie es viele Menschen an den Weihnachtstagen erleben. Zu Gast unter anderem: Fritz Eckenga, Thorsten Sträter und Jenny Bischoff. Wir zeigen die Fotos.
18.12.2016
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Eindrücke von der "Akte X-mas" im Fritz-Henßler-Haus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der "Akte X-mas" im Fritz-Henßler-Haus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der "Akte X-mas" im Fritz-Henßler-Haus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der "Akte X-mas" im Fritz-Henßler-Haus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der "Akte X-mas" im Fritz-Henßler-Haus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der "Akte X-mas" im Fritz-Henßler-Haus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der "Akte X-mas" im Fritz-Henßler-Haus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der "Akte X-mas" im Fritz-Henßler-Haus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der "Akte X-mas" im Fritz-Henßler-Haus.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der "Akte X-mas" im Fritz-Henßler-Haus.© Foto: Oliver Schaper
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Los ging's mit Fritz Eckenga als Baumverkäufer (im schwarzen Jogger mit BVB-Schal), der den Panikkäufern am 24. mittags noch schnell Yucca-Palmen als Urfichte vertickt. Der Verkäufer hat "feddich gezz": "Den Pest-Odem aus verbrannter Mandelbude und Glühwein-Glycol hält doch kein Mensch mehr aus."

Das Dickicht deutscher Gepflogenheiten

Oder Thorsten Sträter, der seinen Flüchtlingskumpel Sami aus Syrien durchs Dickicht deutscher Gepflogenheiten lotst. Als Sami auf der Straße brüllt: "Das ist ein Fahrradweg!", weiß Sträter: "Wir schaffen das!" Der Dortmunder Kabarettist und sein Kollege mit Anarcho-Charme, der "bekennende Münsterländer" Andy Strauß, sorgen mit Rasanz und genialen Pointen immer wieder für Begeisterung im Publikum.

Den musikalischen Gegenpol am Piano setzen stets Paul Wallfisch, der musikalische Leiter am Schauspiel Dortmund, und Charlotte Brandi ("Me and My drummer"). Wallfisch trägt das "Stille Nacht" später so gefühlvoll vor, wie man es selten gehört … und bei "Watt’n Hallas" ganz sicher nicht vermutet hat.

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