Sölder Bürger kämpfen weiter gegen den drohenden Lkw-Verkehr

Verkehr in Dortmund

Lebensqualität, Lärm, die Zukunft eines Dorfes. Mitglieder der Bürgerinitiative Sölde haben noch einmal einen Versuch unternommen, den Ausbau einer Unterführung zu verhindern.

Sölde

, 05.03.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bald beginnen die weiteren Arbeiten an der Bahnunterführung.

Bald beginnen die weiteren Arbeiten an der Bahnunterführung. © Jörg Bauerfeld

Es könnte der letzte Versuch sein, zu verhindern, dass die Sölder Straße für die Durchfahrt von schweren Lkw „schön gemacht“ wird. Ein Brief der Bürgerinitiative Sölde fordert, die Bahn-Unterführung an der Sölder Straße / Vellinghauser Straße so zu belassen, wie sie jetzt ist: ausgebaut auf zwei Spuren und mit einer Höhe von 3,90 Metern.

Zahlreiche dieser Briefe hat die Stadtverwaltung schon bekommen. Und auch auf den letzten soll eine Antwort erfolgen. Nur an den Plänen, die Unterführung auf 4,20 Meter zu erhöhen, wird dies aus Sicht der Stadtverwaltung auch nichts mehr ändern.

Auf alle Fragen schon eine Antwort gegeben

„Jede angesprochene Frage, jede Problemstellung hatten wir bereits beantwortet“, sagt Pressesprecher Christian Schön und verweist auf ein Schreiben aus dem vergangenen Jahr. Hier bezog die Stadt Dortmund eindeutig Stellung zu dem Thema und machte noch einmal deutlich, an den bisherigen Planungen festzuhalten. Also an dem Ausbau der Unterführung auf 4,20 Meter.

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Losgehen könnte es mit den weiteren Arbeiten schon Anfang April. Bis September 2020 sollen die Arbeiten dann abgeschlossen sein. Dann können auch schwere Lkw die Unterführung passieren. Und die könnten dann auch kommen, da die Stadt Dortmund eine Begrenzung für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen auf der Vellinghauser- und auch auf der Sölder Straße ablehnt.

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