Sorge ums Image von Scharnhorst-Ost

05.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Die Gewerbetreibenden im Einkaufszentrum "eks" in Scharnhorst-Ost sind sauer darüber, dass 30 bis 40 alkoholisierte und pöbelnde Jugendliche, die nachts - vor allem an den Wochenenden - immer wieder durch Randale auffallen, mit ihrem Vandalismus auch das Image des ganzen Stadtteils ramponieren.

"Wir sind damit täglich konfrontiert und kämpfen hier seit Jahren gegen Vorurteile," sagt Apothekerin Gisela Ausbüttel vom Vorstand der Interessengemeinschaft der Kaufleute im eks - und nun diese negativen Schlagzeilen. Die Polizei habe die Leute vernommen, "die wohnen zum Teil gar nicht hier", weiß Antonius Rustemeier, Leiter der Sparkassen-Filiale.

Die Kaufleute begrüßen, dass Politik und Verwaltung sich des Problems annehmen wollen, das immer wieder in Wellenbewegungen auftauche, doch an die "nächtliche Geschichte", so Gisela Ausbüttel wolle keiner ran. Sie ärgere sich, "wenn hier mittags zwei Polizisten im gemäßigten Schritt gelangweilt herummarschieren. Da werden sinnlos unsere Steuergelder verbraten. Nachts müsste mehr Polizei-Präsenz sein".

Derweil gehe der private Eigentümer des eks, "Häusserbau" aus Bochum, sehr engagiert daran, das Einkaufszentrum attraktiver zu machen - auch unter Sicherheitsaspekten. Die Kaufleute investieren ebenfalls, weil sie an den Standort glauben. "Es gibt keine leer stehenden Ladenlokale hier," sagt Bärbel Andreh von der Volksbank. Dirk Feldkamp hat gerade Bistro und Bäckerei Stöve aufwendig ausgebaut. "Die Geschäftsleute geben sich wirklich Mühe", sagt er. Gaby Kolle Seite 2: Scharnhorst

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