Soziales Spiegelbild

Jugendliche spüren als Foto-Reporter Ungerechtigkeiten, aber auch Fairness auf

15.05.2007, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sie mit Schnappschüssen festzuhalten, dazu lädt die bundesweite Foto-Aktion ?Zoom: Augen auf!? der Evangelischen Jugend ein. Gefragt sind Bilder, die die unsozialen Seiten des Lebens zeigen: Ungerechtigkeiten, Schikanen, Fehltritte.... Aber auch auf das Gute können Jugendliche ihre Linse scharf stellen: von der Hausaufgabenhilfe zum Null-Tarif bis zum fair gehandelten T-Shirt. Hauptsache, es macht im richtigen Moment ?Klick?. Die Evangelische Jugend in Westfalen ruft hierzu auf. ?Die Jugendlichen sollen die Augen offen halten. Und wenn sich das Gefühl einschleicht, dass etwas falsch läuft ? einfach abdrücken?, erklärt Landesjugendpfarrer Udo Bußmann. Wenn es umgekehrt laufe, umso besser ? Fairness im Alltag sei für die Evangelische Jugend allemal ein Anlass, auf den Auslöser zu drücken: ?Wer durch den Sucher Menschen entdeckt, die anderen helfen ? ab damit aufs Fotopapier?, ermuntert Bußmann. Bei der Foto-Aktion ?Zoom: Augen auf!? können Jugendliche einzeln auf die Motivsuche gehen oder als Gruppe. ?Jeder Jugendliche mit einer Kamera kann zum Sozial-Reporter werden?, so Bußmann. Die besten Fotos wandern in ein Postkartenheft ? als soziales Spiegelbild der Republik. Darüber hinaus kommen alle Bilder nach Köln: auf den Kirchentag, in die zentrale Foto-Ausstellung der Evangelischen Jugend. Noch bis zum 18. Mai können die ?Sozial-Reporter? zwei Bilder einsenden ? je eines zum Thema ?Ungerechtigkeit? und eines, das einen fairen Alltag zeigt. Einfach die Fotos abziehen lassen (in Farbe oder Schwarz-Weiß, im DIN A4-Format: 20x30 cm) und ab damit in einen Briefumschlag: Landesjugendpfarramt der Evangelischen Kirche der Pfalz, Kennwort: ?Zoom: Augen auf!?, Unionstraße 1, 67657 Kaiserslautern. www.youngspirix.de/zoom

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