Sperrung der Markusstraße fordert Syburger Autofahrer

Baumaßnahme

Eine Baumaßnahme macht Autofahren auf einigen Syburger Straßen derzeit zu einer kleinen Herausforderung. Anlieger Erwin Homs etwa kritisiert die Umleitung über die Straße Ortli.

Syburg

, 31.05.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hier an der Ecke Reichsmarkstraße ist die Markusstraße derzeit gesperrt. Anfang Juni soll sie wieder freigegeben werden.

Hier an der Ecke Reichsmarkstraße ist die Markusstraße derzeit gesperrt. Anfang Juni soll sie wieder freigegeben werden. © Britta Linnhoff

Es sind enge, ziemlich steile Straßen hier in Syburg. Eine Baustelle mit ihren Folgen sorgt für Unmut bei Anliegern. Erwin Homs, der an der Straße Ortli wohnt, hat Verständnis für die Maßnahme, kritisiert aber die Umleitung und die aus seiner Sicht mangelhafte Anlieger-Information.

Im Bereich der Markusstraße wird die Entwässerungsrinne umfassend saniert. Daran hat der Syburger nichts auszusetzen. Aber: „Seit zwei Wochen ist da niemand mehr auf der Baustelle“, sagt er. Das ärgert ihn auch deshalb, weil die Baumaßnahme nach ersten Angaben von Stadt und Baufirma längst erledigt sein sollte, so Homs. Jetzt soll es bis zum 3. Juni dauern.

Stadt: Beton muss vier Wochen aushärten

Dass niemand da ist, erklärt die Stadt so: „Im Untergrund wurde mit Beton gearbeitet, der zwar oberirdisch nicht zu sehen ist, aber vier Wochen aushärten muss, bevor der Bereich überfahren werden kann“, sagt Tiefbauamtsleiterin Sylvia Uehlendahl.

Die Arbeiten seien nötig gewesen, weil im Winter wiederholt Wasser auf der Straße gestanden hätte und durch überfrierende Nässe Glättegefahr entstanden sei.

Der Verkehr wird über die Straße Ortli geleitet. Hier stehe jedoch nur eine einspurige Straße zur Verfügung, die nur schlecht einsehbar sei, so Homs. Gegenverkehr könne man nicht sehen.

Gebe es den, müsse man entweder rückwärts hochfahren oder rückwärts bergab auf eine Kurve der Landstraße zurücksetzen.

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