Spezialeinheit der Feuerwehr rettet junges Reh vor dem Ertrinken

Einsatz am Hafen

Mit großem Aufgebot hat die Feuerwehr am Sonntag (3. Mai) einen jungen Rehbock aus einem Gewässer im Dortmunder Nordosten gerettet. Dabei kam auch eine Spezialeinheit zum Einsatz.

Lindenhorst

, 03.05.2020, 12:27 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein junger Rehbock wurde am Sonntagmorgen (3. Mai) von der Feuerwehr Dortmund aus dem Industriehafen in Lindenhorst vor dem Ertrinken gerettet.

Ein Spaziergänger habe gegen 8.04 Uhr beobachtet, wie das Tier in einem Hafenbecken in der Nähe der Gasrußwerke schwamm, wie die Feuerwehr in ihrer Meldung berichtet.

Rehbock konnte Ufer nicht erreichen

Da das Hafenbecken von „Spundbohlen“ umgeben sei, habe der Rehbock festgesessen. Die steilen, metallenen Wände boten dem Tier „keine Möglichkeit, das sichere Ufer zu erreichen“, so die Feuerwehr.

Der Spaziergänger habe deshalb zunächst die Polizei alarmiert, die den Notruf wiederum an die Feuerwehr weiterleitete.

Eine Spezialeinheit der Feuerwehr habe sich dann der Rettung des Rehbocks angenommen: Mit Tauchern und Schlauchbooten sollen sie das Tier Richtung Hardenberghafen getrieben haben.

Dort habe das Tier schließlich aus eigener Kraft ans Ufer gelangen können. Ein Sprecher der Feuerwehr teilte auf Nachfrage der Redaktion mit, dass der Rehbock bei der unfreiwilligen Schwimmrunde unverletzt blieb. Das Tier habe deshalb nach der Rettung wieder in die Freiheit entlassen werden können.

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