Halloween und Martinszüge: Stadt Dortmund beobachtet die Infektionszahlen

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Lassen sich Umzüge durch die Straßen wie zu St. Martin und Halloween unter den aktuellen Corona-Bedingungen umsetzen? Aktuell gibt es dazu noch einige Fragezeichen.

Dortmund

, 10.10.2020, 17:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit Martinsumzügen, die rund um den 11. November stattfinden, und dem Halloween-Abend am 31. Oktober verbindet man vor allem herumtollende Kinder, die je nach Anlass mit Laternen oder Süßigkeiten durch die Gegend ziehen.

Viele Menschen auf einem Haufen. In Corona-Zeiten bedeutet das jedoch auch: Viele mögliche Infektionsherde und damit eine erhöhte Ansteckungsgefahr für alle Beteiligten.

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Daher stellt sich die Frage, wie Martinsumzüge oder auch Touren von Haus zu Haus in diesen Tagen möglich sind? Die Stadt Dortmund hält sich momentan noch bedeckt und teilt mit: „Es gibt zu den Martinsumzügen derzeit noch Gespräche. Bislang wird vor allem beraten, was erlaubt ist, und was eben nicht. Bei der Bewertung, ob solche Umzüge stattfinden können, ist jeweils die aktuelle 7-Tage-Inzidenzien zugrunde zu legen. Dies kann immer nur kurzfristig und tagesaktuell erfolgen.“

Einige Umzüge bereits abgesagt

Die Arbeitsgemeinschaft Brackeler Vereine hatte bereits vor Wochen bekannt gegeben, den diesjährigen Martinszug abgesagt zu haben. Die zu erwartenden Auflagen aufgrund der Pandemie, wie etwa Mindestabstand und Maskenpflicht seien nicht zu gewährleisten. Auch der Martinimarkt in Hombruch soll dieses Jahr ausfallen.

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