Kostenexplosion

Stadt nennt Zeitplan für teuren Westfalenpark-Spielplatz

Labyrinth, Weltreise, Seilbahn: Der erste Spatenstich für den neuen Robinson-Spielplatz im Dortmunder Westfalenpark ist getan. Jetzt hat die Stadt auch den Termin für die Fertigstellung genannt.
Wird auch nach dem Umbau bleiben: der Tonnenteich am Robinson-Spielplatz. © Dieter Menne (Archiv)

In der vergangenen Woche wurde der erste Spatenstich für die rund 1,7 Millionen Euro teure Umgestaltung des Robinson-Spielplatzes im Dortmunder Westfalenpark getätigt.

Pünktlich zum Baubeginn legte die Stadt auch einen Zeitplan vor: Schon Anfang des nächsten Jahres sollen die junge Besucher unterschiedlichste und neue Attraktionen geboten bekommen.

Katrin Pinetzki, eine Pressesprecherin der Stadt Dortmund, berichtet, dass die Bauarbeiten „voraussichtlich bis Jahresende andauern“ werden.

Wegen Spielgeräten verdoppeln sich die Kosten beinahe

Zuvor hatten Probleme bei der Ausschreibung dazu geführt, dass die Kosten des Spielplatzes explodierten. Statt der von der Stadt kalkulierten 623.000 Euro lag das niedrigste Angebote der Spielgerätehersteller bei 1,4 Millionen Euro. Insgesamt erhöhten sich die Kosten damit von rund 900.000 auf 1,7 Millionen Euro.

Dafür, verspricht die Stadt, wird der neue Spielplatz seinen Besucher eine kleine „Weltreise“ ermöglichen. “Kinder dürfen sich unter anderem auf ein Schatzgräberreich, das ‚Listige Labyrinth‘, den ‚Wilden Wald‘, die ‚Schlimmen Schluchten‘ oder ein ‚Hexenrennen‘ auf der Seilbahn freuen”, so Pinetzki.

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