Wegen ausstehender Zahlung von verschiedenen Bußgeldern wegen Corona-Verstößen sollte ein Obdachloser in Dortmund in Haft. Ein Gericht sieht das anders. (Symbolbild) © Kevin Kindel
Corona-Bußgelder

Stadt verhängt 7000 Euro Bußgeld gegen Obdachlosen – und will „Erzwingungshaft“

Die Stadt Dortmund ist vor Gericht mit dem Versuch gescheitert, einen Obdachlosen in Erzwingungshaft zu bringen. Es geht um nicht gezahlte Corona-Bußgelder.

Das Amtsgericht Dortmund hat im Dezember 2021 einen viel beachteten Beschluss gefasst. Die Stadt Dortmund hatte gegen einen wohnungslosen Mann einen Antrag auf Anordnung von Erzwingungshaft wegen nicht gezahlter Bußgelder gestellt. Das Gericht hat das abgelehnt.

Treffen zum Biertrinken und Verstoß gegen Kontaktregeln

Erzwingungshaft ist keine Ersatzfreiheitsstrafe

Bußgelder gegen Obdachlose in Dortmund stehen in der Kritik

So äußert sich die Stadt Dortmund zum Fall

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Seit 2010 Redakteur in Dortmund, davor im Sport- und Nachrichtengeschäft im gesamten Ruhrgebiet aktiv, Studienabschluss an der Ruhr-Universität Bochum. Ohne Ressortgrenzen immer auf der Suche nach den großen und kleinen Dingen, die Dortmund zu der Stadt machen, die sie ist.
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Felix Guth

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