Vermittler im Viertel sollen den Umbau Hördes bis 2023 begleiten

hzStadtteilagentur Hörde

Bis zum Jahreswechsel 2022/23 sollen die vielen Projekte des Stadt-Erneuerungsprogramms in Hörde dauern. Deshalb soll auch die Arbeit der Stadtteilagentur bis dahin weiterlaufen.

Hörde

, 05.05.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit neun Jahren begleitet die Hörder Stadtteilagentur den umfangreichen Umbau des Stadtteils zwischen Phoenix-See und Phoenix-West. Es sollen noch ein paar Jahre mehr werden.

Der Verwaltungsvorstand schlägt dem Rat der Stadt vor, die Arbeit des Büros in der Hörder Fußgängezone um zwei Jahre zu verlängern – bis zum Jahreswechsel 2022/23. Bis dahin sollen auch die Stadterneuerungs-Arbeiten in Hörde abgeschlossen sein.

„Informieren, Beraten, Beteiligen, Vernetzen“ – so werden die Aufgaben der Stadtteilagentur etwas abstrakt beschrieben. Damit verknüpft waren in der Vergangenheit aber auch ganz konkrete Projekte und Angebote wie Umfragen zur Mobilität beispielsweise, denn der Verkehr war und ist in Hörde ein Riesenthema.

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Auch unzählige Informationsveranstaltungen hat die Agentur organisiert. Die Beteiligung der Bürger in einem der größten Stadterneuerungsgebiete Dortmunds zählt zu den wichtigen Aufgaben. Ebenso die Information über Fördermittel, etwa im städtischen Hof- und Fassadenprogramm. Darüber konnten in den vergangenen Jahren 120 private Gebäude und Flächen in Hörde verschönert werden.

„Den Sachverstand der Anwohnerschaft nutzen, um Planung zu verbessern, ist immer lohnenswert. Hier hat die Hörder Stadtteilagentur zusammen mit der Verwaltung in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet“, lobt Stadtrat Ludger Wilde im Zusammenhang mit der geplanten Weiterführung der Einrichtung.

 Die Gestaltung des Hörder Neumarkts ist noch nicht abgeschlossen.

Die Gestaltung des Hörder Neumarkts ist noch nicht abgeschlossen. © Jörg Bauerfeld

Die Verlängerung ihrer Arbeit sei wichtig, um „die Bürgerinnen und Bürger bei noch anstehenden Stadterneuerungsprojekten intensiv beteiligen“ zu können.

Denn Hörde ist noch längst nicht fertig. Unter anderem stehen noch die Gestaltung des Piepenstockplatzes, des Hörder Neumarkts, des Hörder Stadteingangs und der Keltenstraße auf dem Programm.

„Aber die Beteiligung endet nicht, wenn der Planungsprozess abgeschlossen ist“, so Wilde weiter. „Die betroffenen Menschen regelmäßig zu informieren über die mit den Baustellen verbundenen Verkehrseinschränkungen, über den erreichten Baufortschritt und den geplanten Fortgang der Arbeiten, das ist ein wegweisender Beitrag der Stadtteilagentur zu einer zeitgemäßen Baustellen-Kommunikation.“

Ehrenamtliches Engagement fördern

Eine wichtige Aufgabe des Büros ist die Unterstützung des Ehrenamts. Zu über 100 Projekten von Hörder Bürgern hat die Agentur beraten, unterstützt und die Finanzierung über den Hörder Stadtteilfonds des Stadtumbauprogramms eingeleitet, teilt die Stadt mit.

„Die Mobilisierung ehrenamtlichen Engagements und die Vernetzung der privaten Akteure ist unglaublich wertvoll für das Zusammenleben in Hörde“, sagt der stellvertretende Leiter des Amtes für Stadterneuerung, Sebastian Kröger.

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