Stadtwerke wollen fast jede vierte Rolltreppe stilllegen

DORTMUND Vor 25 Jahren wurde die erste U-Bahn-Teilstrecke eröffnet. Ein Grund zum Feiern. Doch bei den Stadtwerken sorgt das Jubiläum auch für Sorgenfalten. Denn wenn die Stadtbahn-Anlagen in die Jahre kommen, wird viel Geld für die Erneuerung und Sanierung fällig.

von Von Oliver Volmerich

, 17.01.2008, 05:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stadtwerke wollen fast jede vierte Rolltreppe stilllegen

Künftig müssen Nutzer der U-Bahn häufiger die herkömmlichen Treppen benutzen. Denn die Zahl der Rolltreppen wird in den nächsten 12 Jahren deutlich reduziert.

Alles in allem ein Investitionsprogramm von 291 Mio. Euro in den nächsten 20 Jahren. Diese Rechnung machte Stadtwerke-Vorstand Hubert Jung im Ausschuss für Stadtentwicklung auf. Die Stadtwerke-Planer sind deshalb schon seit einiger Zeit auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten. Und sie sind fündig geworden: Fast jede vierte Rolltreppe, die auf unterirdische Verteilerebenen oder Bahnsteige führt, steht bei ihnen zur Disposition – genau 41 von 166. Damit könnten 10 Mio. Euro eingespart werden, erklärte Stadtwerke-Technik-Chef Udo Griebsch den Kommunalpolitikern.

Natürlich gilt für das Stilllegungsprogramm, das bis zum Jahr 2020 nach und nach umgesetzt werden soll, ein strenger Kriterienkatalog: Auf die Rolltreppen wird nur verzichtet, wenn es in unmittelbarer Nähe alternativ weitere Fahrtreppen bzw. einen Aufzug gibt und die betroffene Rolltreppe ohnehin wenig genutzt wird. Über die genauen Standorte will man im Bedarfsfall man mit den Bezirksvertretungen diskutieren.

Mehr zu diesem Thema gibt es in der Donnerstag-Ausgabe der RN.

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