Städtische Hallenbäder erweitern Schwimmzeiten und öffnen alle Becken

Coronavirus

Die städtischen Hallenbäder in Dortmund können wieder mehr Gäste aufnehmen. Und sie geben Becken frei, die bislang wegen der Infektionsschutzmaßnahmen gesperrt waren.

Dortmund

von Beat Linde

, 22.08.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nichtschwimmerbecken und Freizeitbecken werden in den städtischen Hallenbädern wiedereröffnet.

Archivbild: Nichtschwimmerbecken und Freizeitbecken werden auch im Südbad wiedereröffnet. © Nils Foltynowicz

Ab kommendem Montag (24. August) wollen alle drei städtischen Hallenbäder wieder mehr Badegäste zulassen und alle zur Verfügung stehenden Becken öffnen. Wegen der Coronavirus-Pandemie gelten in den Schwimmbädern Regeln zum Infektionsschutz.

Besucher müssen einen Tag im Voraus telefonisch ein gewünschtes Zeitfenster reservieren, das für zwei Stunden gültig ist, anschließend werden eine Stunde lang „umfangreiche Reinigungen und Desinfektionen“ durchgeführt, wie die Stadt mitteilte.

50 Prozent mehr Besucher möglich

In alle drei Bäder dürfen für jedes Zeitfenster ab kommender Woche 50 Prozent mehr Gäste rein. Im Nord- und Westbad dürfen dann 24 Personen pro Block schwimmen, im Südbad 36.

Außerdem wurden die Öffnungszeiten der Hallenbäder verlängert, um mehr Besucher aufnehmen zu können. Nichtschwimmer bzw. kleine Kinder können auch wieder in alle drei Bäder, denn überall wurde das Nichtschwimmerbecken eröffnet.

Geringe Ansteckungsgefahr im Wasser

Wer Angst vor einer Ansteckung durch das Wasser hat, der kann beruhigt schwimmen gehen. Laut dem Umweltamt stellt Wasser „keinen relevanten Übertragungsweg“ dar. Außerdem seien die in Schwimmbädern angewandte Filtration und Desinfektion „wirksame Verfahren zur Inaktivierung von eingetragenen Bakterien und Viren“.

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