Erneuter Warnstreik in Dortmund - diesmal von einer anderen Gruppe

Warnstreik

Am Dienstag streiken erneut Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Dortmund für mehr Gehalt. Diesmal geht es aber nicht um den ÖPNV oder Kitas sondern um eine andere Gruppe.

Dortmund

, 12.10.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verdi ruft zu Streiks im öffentlichen Dienst auf.

Verdi ruft zu Streiks im öffentlichen Dienst auf. © picture alliance/dpa

Die Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst geht in die nächste Runde. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat für Dienstag (13. Oktober) einen bundesweiten Aktionstag-Jugend angekündigt. Neben Köln und Bochum wird es auch in Dortmund eine Kundgebung geben. Auszubildende, Praktikanten und Dual Studierende im öffentlichen Dienst streiken am Vormittag.

Die Versammlung beginnt gegen 9 Uhr vor dem Klinikum Mitte. Von dort aus soll es dann über die Beurhausstraße, Möllerstraße, Rittershausstraße bis zum Westpark gehen. Für etwa 11 Uhr ist eine kurze Abschlusskundgebung im Westpark geplant.

Was sind die Ziele?

Verdi fordert für die jungen Mitglieder eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro monatlich. Darüber hinaus erwarten die jungen Beschäftigen im öffentlichen Dienst eine tarifvertragliche Regelung der Übernahme von Auszubildenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung sowie die Kostenübernahme eines ÖPNV-Tickets.

„Für die Auszubildenden im öffentlichen Dienst geht es um den Start in ein selbstbestimmtes Leben und Arbeiten“, sagt Verdi-Landesjugendsekretär Felix Olbertz. „Viele verlassen im Zuge der Ausbildung ihr Elternhaus. Die Ausbildungsvergütung ist somit kein Taschengeld – sie wird wegen steigender Mieten und Preise auch dringend gebraucht.“

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