Extinction Rebellion: Demo sorgt für Stau im Feierabendverkehr in Dortmund

hzInnenstadt

Aktion mitten auf dem Wall: Aktivisten von Extinction Rebellion haben am Dienstag für eine schnellere Dortmunder Verkehrswende demonstriert. Zwischenzeitlich gab es kleinere Staus.

Dortmund

, 14.07.2020, 16:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Dienstagnachmittag haben Umweltschützer mit einer Aktion auf dem Wall auf ihre Anliegen aufmerksam gemacht. Die Gruppe Extinction Rebellion hatte im Vorfeld angekündigt, für eine schnellere Verkehrswende in Dortmund protestieren zu wollen.

Mit so genannten „Gehzeugen“, Autos nachempfundenen Holzgestellen, die sich die Teilnehmer umgurteten, zogen die Protestteilnehmer vom Friedensplatz startend einmal um den Wall.

Protestgruppe kritisiert den Schadstoffausstoß

Mit der Aktion wollte Extinction Rebellion darauf aufmerksam machen, wie viel Platz Autos im Verkehr verbrauchen. Gleichzeitig kritisiert die Protestgruppe, die sich durch zivilen Ungehorsam für Klima und Umwelt einsetzt, den durch die Fahrzeuge bedingten Ausstoß von Schadstoffen und CO2.

Die Demonstranten von Extinction Rebellion wollen mit Gestellen, die so groß sind wie ein Auto, über den Wall laufen.

Die Demonstranten von Extinction Rebellion wollen mit Gestellen, die so groß sind wie ein Auto, über den Wall laufen. © Matthias Henkel

Gleichzeitig wollte die Gruppe ihrem Ärger über die Dortmunder Verkehrspolitik Ausdruck verleihen, die ihrer Meinung nach Autofahrer bevorzugt. Auch ein anderes Verkehrs- und Umweltbündnis zeigte sich zuvor unzufrieden mit der Umsetzung der städtischen „Umsteigern“-Kampagne.

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