Steht neuer Straßenlaternen-Mast in Asseln zu weit auf dem Gehweg?

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Soll das Parken auf dem Gehweg verhindert werden, indem an der Donnerstraße in Asseln die neuen Laternen auf dem Bürgersteig errichtet werden? „Nein“, sagt DEW21 – und liefert eine Erklärung.

Asseln

, 01.04.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

DEW21 lässt derzeit den Stadtbezirk Brackel mit neuen Straßenlaternen ausrüsten. Der Asselner Rainer Gudat meint dazu: „Diese Aktion ist sehr zu begrüßen. Doch frage ich mich, was dem Facharbeiter durch den Kopf gegangen ist, als er die Laterne in der Donnerstraße fast in die Mitte des Bürgersteiges eingesetzt hat.“

Und weiter: „Wollte er damit verhindern, dass auf dem Bürgersteig geparkt wird? Oder sollte der Hecke genug Raum bleiben, um sich entfalten zu können? Man weiß es nicht genau.“

Versorgungsleitungen verlaufen im Boden

Die Erklärung liefert nun DEW21-Sprecher Ole Lünnemann. Auch die frühere Laterne habe schon ein Stück weit auf dem Bürgersteig gestanden, sagt er auf Anfrage der Redaktion. Grund seien Versorgungsleitungen, die direkt neben der Hecke im Boden verlaufen. Der Zugang dazu müsse weiterhin gesichert bleiben. Dass der neue Mast ein wenig weiter Richtung Bürgersteig-Mitte angebracht worden sei, liege an dem im Vergleich zu den alten Masten breiteren Fundament für die neuen Masten.

Derzeit werden in Brackel 3154 Leuchtstellen auf nachhaltige LED-Leuchten umgestellt und an 936 der 3154 Leuchtstellen zusätzlich die Masten ausgewechselt. Bis Mitte des Jahres, wenn alle Laternen im Stadtbezirk installiert und abgenommen seien, müsse man noch mit der einen oder anderen Fehlfunktion rechnen. Der angepeilte Termin für den Stadtbezirk sei Mitte Juli.

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