Gebühren-Dschungel bei Straßenreinigung: Das rät der Verband Wohneigentum

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Viele Dortmunder sind unzufrieden mit der Berechnung der Straßenreinigungsgebühren. In Lütgendortmund zahlen 14 Nachbarn für dasselbe Stück Straße. Das rät der Verband Wohneigentum.

Lütgendortmund

, 05.11.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Maßstäbe für die Berechnung der Straßenreinigungsgebühren seien schwierig anzulegen, sagt die zuständige Abteilung der Stadt Dortmund. Kein Wunder also, dass viele Dortmunder nicht verstehen, warum sie wieviel zahlen.

An der Straße Potthöferei in Lütgendortmund zahlen 14 Nachbarn jeweils den vollen Preis für dasselbe Stück Straße – obwohl die Straße nur ein Mal pro Woche gereinigt wird und nicht 14 Mal.

Anwohner Winfried Küster beschwerte sich, doch laut Stadt ist alles rechtens. Der Verband Wohneigentum sieht das anders. Seit Jahren hat der Kreisverband Dortmund mit dem Thema Straßenreinigungsgebühren zu tun.

Gebühr für Straßenreinigung im Zweifel prüfen lassen

„Wir hören oft von Problemen bei der Berechnung der Straßenreinigungsgebühren“, sagt Birgit Rössig vom Verband Wohneigentum in Dortmund.

Die Bescheide der Stadt seien nicht einheitlich. Bei vielen Bürgern herrsche Unverständnis. „Manche zahlen jahrelang nichts, werden dann plötzlich zur Kasse gebeten und bei dem Nachbarn zwei Häuser weiter sieht es wieder ganz anders aus.“

Rössig wisse nicht, wie genau die Berechnungen ablaufen. „Dazu will ich mir auch kein Urteil erlauben, aber wir raten den Leuten immer: Wer das Gefühl hat, dass etwas nicht stimmt, sollte den Fall prüfen lassen.“

Eine individuelle Prüfung durch einen Rechtsanwalt sei sinnvoll. Der Verband Wohneigentum arbeite beispielsweise mit einer Kanzlei in Witten zusammen.

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