Streit ums Heckenschneiden und Grillen

Schiedsleute stellen sich vor

25.05.2007, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eving Peter Bark-Schäfer Zum ersten Mal beteiligen sich Dortmunder Schiedsleute mit einem Stand bei «Wir in Eving». Redakteurin Petra Frommeyer sprach darüber mit (Foto). Herr Bark-Schäfer, freuen Sie sich schon auf die Veranstaltung? Bark-Schäfer : Auf jeden Fall. Wir haben so die Möglichkeit, unsere Arbeit einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Das war zuletzt vor sechs Jahren im Westfalenpark der Fall. Sonst werden wir meistens nur von Vereinen als Referenten eingeladen. Seit wann sind Sie Schiedsmann? Bark-Schäfer : Seit gut zwei Jahren. Ich bin für den Bezirk 19 zuständig, der Lindenhorst und einige Teile Evings umfasst. Was ist Ihr Hauptarbeitsgebiet? Bark-Schäfer : Nachbarschaftsstreitigkeiten. Und die sind saison-, das heißt jahreszeitenabhängig. Es geht häufig ums Heckenschneiden, im Sommer ums Grillen und im Winter um den Schneedienst. Außerdem sind Beleidigungen in den meisten Fällen ein Verhandlungsgegenstand, ebenso wie Schadensersatzansprüche und Sachbeschädigungen. Kurzum: In der Regel gibt es gleich mehrere Tatbestände zu schlichten. Wie viele Schiedsmänner und -frauen arbeiten in Dortmund? Bark-Schäfer : Es sind 50 Schiedsplätze zu besetzen. Eine Amtsperiode dauert fünf Jahre. Am Stand bei «Wir in Eving» halten die Schiedsleute umfangreiches Informationsmaterial für Interessierte über ihre Arbeit bereit.

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