Tag des offenen Denkmals: Das sind die Highlights in Dortmund

hzTag des offenen Denkmals

Beim Tag des offenen Denkmals laden in Dortmund 46 Orte zu Besichtigungen ein. Wir stellen die interessantesten vor - und bieten in einer Karte einen Überblick über das ganze Programm.

Dortmund

, 06.09.2019, 14:27 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Thema ist weitgespannt: „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ ist der Titel des Denkmaltages 2019 am Sonntag, den 8. September. Und da irgendwann immer Moderne war, ist auch die Auswahl der Orte, die am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden können, weit gespannt.

Bei den 46 Programmpunkten sind bekannte Orte wie die Zeche Zollern, das Hoeschmuseum und die Kokerei Hansa wie auch viele historische Kirchen dabei. Dazu gibt es eine ganze Reihe Touren, bei denen gleich mehrere Denkmäler besichtigt werden können - etwa eine Trinkhallen-Tour durch das Kaiserviertel und eine Architektur-Tour am südöstlichen Wallring. Einen Überblick bietet unsere Karte.

Als Tipp für den Tag des offenen Denkmals haben wir fünf Highlights ausgewählt.

  • Immer einen Besuch wert ist das vor einem Jahr eröffnete Baukunstarchiv im ehemaligen Museum am Ostwall. Hier findet am Sonntag um 11 Uhr die Eröffnungsveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals statt. Es gibt Begrüßungsreden u.a. von OB Ullrich Sierau, eine Einführung ins Thema von Dortmunds oberster Denkmalschützerin Dr. Henriette Brink-Kloke und Musik vom Jugendkonzertchor der Chorakademie. Außerdem ist von 10 bis 17 Uhr eine Ausstellung zum Bauhaus-Jubiläum zu sehen.
  • Die Abschlussveranstaltung des Denkmaltages findet in der evangelischen Nicolai-Kirche an der Lindemannstraße statt. Um 17 Uhr referiert die Denkmal-Expertin Dr. Eva Dietrich über Dortmunder Kirchenbau nach 1945. Vorher kann ab 12 Uhr die Kirche, die als erste Sichtbetonkirche in Deutschland wie kaum eine andere für moderne Architektur steht, besichtigt werden. Ab 14.30 Uhr kann in kleinen Gruppen der Turm bestiegen werden. Und die St. Petri-Nicolai-Gemeinde feiert rundherum ihr Gemeindefest.

    Tag des offenen Denkmals: Das sind die Highlights in Dortmund

    Die Nicolaikirche ist die erste Sichtbetonkirche Deutschlands. © Stephan Schuetze

  • Eine seltene Gelegenheit bietet sich auch an der Hohensyburg. Dort kann man zwischen 11 und 17 Uhr das Gewölbe unter dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal besichtigen. Zu jeder vollen Stunde gibt es Kurzführungen.
  • Die Speicherstraße am Stadthafen steht zurzeit im Fokus der Stadtplaner. Rund um die alten Speichergebäude sollen innovatives Gewerbe und Gastronomie angesiedelt werden. Aber die Speicherstraße hat auch eine interessante Geschichte. Die wird bei zwei Führungen vermittelt, die um 13 und 15 Uhr an der Anlegestelle der St. Monika gegenüber dem Alten Hafenamt starten.
  • Eines der neu zum Denkmal erklärten Gebäude ist das zuletzt vom Robert-Schuman-Berufskolleg genutzte Schulensemble an der Sckellstraße, das zwischen 1959 und 1962 am Rande des Westfalenparks entstand. Das als „Schule im Grünen“ konzipierte Gebäude soll bald für eine Wohnnutzung umgebaut werden. Teile der Schule können zwischen 12 und 15 Uhr besichtigt werden, ebenso die Ausstellung „Schwimmen im Geld“ zu Privatschwimmbädern in einem benachbarten Wohnhaus an der Sckellstraße 12.

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    Als „Schule im Grünen“ entstand der Schulkomplex an Sckellstraße direkt am Rande des Westfalenparks. © Stephan Schütze

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